Gersheimer feiern drei Tage mit Partnern in Bazancourt

Gersheimer feiern drei Tage mit Partnern in Bazancourt

Bazancourt/Gersheim. Drei spannende Tage erlebten die Teilnehmer am Partnerschaftsjubiläum der Gemeinden Gersheim und Bazancourt. Seit 20 Jahren sind die saarländische Kommune und ihr Pendant in der Champagne verschwistert. Gleichzeitig feiern die Gersheimer Gesamtschule und das Collège du Pré Breart ebenfalls ein Jubiläum. Beide pflegen seit 30 Jahren ihre Partnerschaft

Bazancourt/Gersheim. Drei spannende Tage erlebten die Teilnehmer am Partnerschaftsjubiläum der Gemeinden Gersheim und Bazancourt. Seit 20 Jahren sind die saarländische Kommune und ihr Pendant in der Champagne verschwistert. Gleichzeitig feiern die Gersheimer Gesamtschule und das Collège du Pré Breart ebenfalls ein Jubiläum. Beide pflegen seit 30 Jahren ihre Partnerschaft. Mit einem Chor-Konzert in der Kirche St. Rémi von Bazancourt wurden die Feierlichkeiten eröffnet. Beim offiziellen Festakt auf dem Rathausplatz wurden die freundschaftlichen Bande noch mal erneuert. Mit Bier von der SaarDa auch die benachbarte Gemeinde Warmeriville mit ihrer italienischen Schwestergemeinde Arre mit von der Partie war, gestaltete sich der gemeinsame Abend der rund 300 Teilnehmer in der Sporthalle kurzweilig, wurden bei eigens mitgebrachten 110 Liter Karlsberg-Bier viele Kontakte geknüpft, und es blieb Zeit um in Erinnerungen zu schwelgen und Zukunftspläne zu schmieden. Bei der offiziellen Partnerschaftsfeier des Kommunal-Quartetts in Warmeriville stand der völkerverständigende Charakter im Vordergrund. Dabei wurde daran erinnert, dass beide Gemeinderäte am 15. April 1989 in Verdun einstimmig die Jumelage beschlossen hatten. Mit dabei war auch Siegfried Wack, unter dessen Amtszeit als Gersheimer Bürgermeister die Gemeindepartnerschaft geschlossen worden war. Viel Beifall erntete eine organisatorische Besonderheit: die Bürgermeister fuhren mit Personenwagen aus ihrem Heimatland zur Feier. So entstieg Gersheims Gemeindeoberhaupt Lothar Kruft einem VW-Käfer, seine französischen Kollegen aus Bazancourt und Warmeriville, Yannick Kerharo und Partice Mousel, einem 2 CV, besser bekannt unter dem Namen Ente, der italienische Patron aus Arre, der Beigeordnete Alberto Sturaro, einem 500er Fiat. Abgerundet wurde der Besuch mit einem bunten Nachmittag und einem gemeinsamen Besuch in Paris. ott

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