1. Saarland
  2. Saarpfalz-Kreis
  3. Gersheim

Fronleichnam in der Pfarrei Heilig Kreuz Gersheim mit vielen Blumen

Eine florale Pracht zu Fronleichnam in Gersheim : Ein herrlicher Blickfang mit blumigen Arrangements

Ein besonderes Fronleichnam in der Pfarrei Heilig Kreuz Gersheim: Hochämter wurden sehr gut angenommen, die Kirchen waren voll.

Zwar ohne Prozessionen doch vielleicht gerade deswegen so besonders, feierten die Gläubigen in diesem Jahr das Fest Fronleichnam in der Pfarrei Heilig Kreuz Gersheim. Die ursprünglich geplanten Prozessionen in Reinheim und Walsheim entfielen, um den Abstands- und Hygieneregeln gerecht zu werden. Die Alternative mit zwei Hochämtern in den größten Kirchen der Pfarrei in Gersheim und Herbitzheim wurden so gut angenommen, dass die Höchstzahl der möglichen Plätze erreicht wurde.

Die Blumenfrauen Gersheim schmückten mit wunderschönen Blumenarrangements den Altarraum und gaben so der Kirche ein festliches Gesicht. Als Blickfang in der Mitte stellte die Gersheimer Seniorenresidenz ein Blumenbild zur Verfügung, das zuvor beim Gottesdienst dort die Heimbewohner erfreut hatte. So war dieses Bild ein schönes Symbol dafür, dass die Seniorinnen und Senioren zur Pfarrei gehören. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernahmen Organistin Melanie Hesseler und die Klarinettistin Doris Wiehn. Pfarrer Krystian Scheliga zelebrierte.

In Herbitzheim, wo man ursprünglich im Freien feiern wollte, verlegte man den Gottesdienst wegen des unbeständigen Wetters in die Kirche. Dort hatte Margit Wesely mit ihren Helfern, Helmut Fries, Pater Shaiju Varekulam und Susanne Karl, einen kleinen, aber feinen Blütenteppich vor dem Altar ausgelegt. Da auf Gemeindegesang verzichtet wurde, gestaltete eine eigens für Fronleichnam gebildete Schola den Gottesdienst musikalisch mit. Christina Weyer, ihre Tochter Katharina, Susanne Karl und Klaus Scheunig sangen neue geistliche Lieder, Julia Weyer begleitete einfühlsam an E-Piano und Orgel. Die Aussetzung des Allerheiligsten, die Anbetung durften natürlich nicht fehlen und als Pater Shaiju mit der Monstranz durch die Kirche zog – quasi als kleine Prozession – rührte dieser Moment besonders an. Passend dazu auch der Impuls des Priesters zur Bedeutung des Fronleichnamfestes: „Ist nicht jede und jeder von uns eine Monstranz? Wir dürfen Jesus zu den Menschen tragen, wenn wir nach Hause gehen. Verborgen in unserem Innern, aber ausstrahlend nach außen.“ „Das war ein wunderbares Fronleichnamsfest. Ich hatte Tränen in den Augen, so nahe ging mir der Gottesdienst.“ Diese Rückmeldung einer Teilnehmerin bestätigte das Pastoral-Team, beim Feste feiern auch neue Wege zu versuchen.