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Feier fußt auf einem Gelöbnis von 1871

Feier fußt auf einem Gelöbnis von 1871

Der katholische Kirchenchor Rubenheim-Herbitzheim sorgt für die musikalische Gestaltung: Die Kirchenparade des Knappenvereins startet am Vereinsheim. Das Hochamt in St. Mauritius beginnt diesen Samstag um 10 Uhr.

An diesem Samstag, 19. März, feiert die Pfarrgemeinde Rubenheim das Fest des Heiligen Josef. Traditionell wird der Tag durch eine Kirchenparade des Knappenvereins ab dem Vereinsheim in der Erfweilerstraße begonnen und innerhalb eines festlichen Hochamtes ab 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Mauritius feierlich begangen. Musikalisch wird die Feier durch den katholischen Kirchenchor Rubenheim-Herbitzheim unter der Leitung von Jürgen Rabung gestaltet. Hauptzelebrant und Festprediger ist Pater Jozef, Franziskaner-Minoriten-Pater des Klosters Blieskastel. Die Mitglieder des Knappenvereins treffen sich um 9.30 Uhr am Vereinsheim, um ab 9.45 Uhr in einer Kirchenparade gemeinsam mit einer DRK- und einer Feuerwehr-Abordnung zum Gotteshaus zu marschieren.

Die Feier des Josefstags geht auf ein Gelöbnis vom 26. Februar des Kriegsjahres 1871 zurück und wurde dann in dem Jahr erstmals am 20. März begangen. Damals gelobten die Einwohner, dass der Namenstag des Heiligen wie ein gebotener Feiertag gehalten werden soll. Aus der Chronik ist zu entnehmen, dass die Jahre 1870/71 Jahre schwerer Heimsuchungen gewesen waren. Der Krieg zwischen Deutschland und Frankreich und der Einziehung von Rubenheimern zu der Truppe, die Krankheiten Blattern bei den Menschen und Rinderpest bei den Tieren forderten in den umliegenden Dörfern nicht unbedeutende Opfer. Dass die Menschen aus Rubenheim und Herbitzheim, die zur Pfarrei St. Mauritius gehören, von deren Unbill und Verlusten auf dem Schlachtfeld weitgehend verschont blieben, veranlasste die Einwohner zu dem Beschluss, den Josefstag zu feiern. Vor Jahren wurde das Fest auf den auf St. Josef folgenden Samstag verlegt.