Dorfgeschichts-Förderverein nimmt dritten Anlauf für Vorstandswahl

Dorfgeschichts-Förderverein nimmt dritten Anlauf für Vorstandswahl

Der Arbeits- und Förderverein für Bliesdalheimer Dorfgeschichte droht sich aufzulösen. Bereits in zwei Sitzungen hat man versucht einen handlungsfähigen Vorstand zu finden - ohne Erfolg. Am Donnerstag, 23. Juli, soll um 19.30 Uhr, ein dritter Versuch gestartet werden.

In der ehemaligen Schule steht die Neuwahl der Vorstandspositionen auf der Tagesordnung. Der Verein steht für die Renovierung und Begehbarmachung des Eiskellers. Mittlerweile wurden bei Führungen zuerst durch den Gründungsvorsitzenden Walter Weber und Alfons Kohl, später durch Georg Wack und dem im Frühjahr verstorbenen Ortsvorsteher Klaus Fischer mehrere Tausend Besucher durch das Kulturdenkmal geführt. Viele Publikationen, die die Handschrift Webers besitzen, zeugen von einer regen Vereinsarbeit. Eng verbunden ist der Verein auch mit der Gemeinde, die ihn durch das Kulturamt sehr unterstützt hat. Aber auch viele Einzelpersonen, Firmen und Institutionen haben sich mit den Zielen verbunden und dem Verein geholfen oder mit Sachmitteln unterstützt. Der Grabungsleiter im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim, Andreas Stinsky, ein gebürtiger Bliesdalheimer, hat bereits angekündigt, durch Vortragsveranstaltungen ebenfalls sein Scherflein beizutragen.

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