Der stellvertretende Ortsvorsteher von Peppenkum-Utweiler trat zurück

In Peppenkum-Utweiler hat es ein wenig gekracht : Zerwürfnis im Rat wegen eines Blumenkübels

Der stellvertretende Ortsvorsteher von Peppenkum-Utweiler trat nach nur wenigen Wochen den Rückzug an.

Am 27. August, also vor rund elf Wochen, mit sieben Stimmen und einer Enthaltung gewählt, ist vor wenigen Tagen der stellvertretende Ortsvorsteher von Peppenkum-Utweiler, Hans-Jürgen Sandmeier (CDU), nicht nur von seinem Amt zurückgetreten, sondern hat auch dem Ortsrat den Rücken gekehrt. Derzeit wird in dem Gersheimer Gemeindebezirk mit seinen rund 320 Einwohnern ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin innerhalb der Ratsmitgliedschaft gesucht. Bei der letzten Ortsratssitzung im Feuerwehr-Gemeinschaftshaus kündigte Ortsvorsteher Axel Spies (CDU) an, dass er für einige Wochen das Amt aus persönlichen Gründen nicht ausüben könne. So wählten die Ratsmitglieder einmütig den früheren stellvertretenden Ortsvorsteher Andreas Wack (CDU) zum „kommissarischen“ Ortsvorsteher. Bis zur Rückkehr von Spies wird er die Amtsgeschäfte führen und Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger sein.

Und warum ist Hans-Jürgen Sandmeier zurückgetreten? Er selbst war am Donnerstag für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Gleichwohl erklärte Axel Spies auf SZ-Anfrage, dass es „Streitigkeiten um Baumaßnahmen“ gegeben habe. Konkret geht es laut Spies um einen noch fest zu installierenden Blumenkübel vor dem Feuerwehrgerätehaus – 80 mal 100 Zentimeter groß. Die Entscheidung, diesen noch nicht vorhandenen Kübel an besagter Stelle zu verankern, sei von mehreren Leuten im Ortsrat getroffen worden, Sandmeier habe dies aber plötzlich nicht mehr gewollt. Inzwischen jedoch hätten sich die Wogen wieder geglättet, alles sei geklärt zwischen dem zurückgetretenen stellvertretenden Ortsvorsteher und dem Ortsrat.

Vorne, in der Bildmitte, sieht man die für den Blumenkübel vorgesehene Aussparung am Feuerwehrgerätehaus in Peppenkum. Foto: Wolfgang Degott

Der Rat legte im Übrigen in seiner jüngten Sitzung fest, dass der Neujahrsempfang am Sonntag, 5. Januar, um 15 Uhr im Feuerwehr-Gemeinschaftshaus stattfinden soll. Die beiden Weihnachtsbäume in den Orten werden derweil am Freitag, 29. November, mit Hilfe der Feuerwehr aufgestellt, wie auch die Weihnachtsbeleuchtung angebracht wird.