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Baugebiet in Herbitzheim ist Thema im Gemeinderat Gersheim

Neue Bauplätze : Neues Baugebiet in Herbitzheim rückt näher

Aus dem Dornröschenschlaf erwacht ist das Herbitzheimer Baugebiet „Im Brühl“. Nachdem es der Herbitzheimer Ortsrat im August auf die Agenda gestellt hatte, befasste sich kürzlich auch der Ausschuss für Biosphäre, Tourismus, Bauwesen, Dorfentwicklung, Umwelt- und Klimaschutz im Gersheimer Gemeinderat damit.

Der Gemeinderat hat das Thema auch an diesem Dienstag, 10. November, auf der Tagesordnung seiner Sitzung, und berät darüber, ob das das Umlegungsverfahren wieder aufgenommen werden soll. Dies wäre dann der zweite Anlauf für das insgesamt 1,3 Hektar große Gelände.

Erstmals war es schon vor 16 Jahren angeordnet worden. Entsprechend folgte ein Bebauungsplan, der zwei Jahre später beschlossen wurde und im Gebiet zwischen dem Blieskasteler Weg und der Verlängerung des Weidenweges 14 Bauplätze aufwies. Da sich aber nicht genügend Bauinteressenten fanden, wurde das Verfahren 2007 wieder gestoppt. Die Ursprünge des Gebietes reicht noch weiter zurück. Schon 1994 war das Gebiet auf Initiative des damaligen Ortsvorstehers Siegfried Schmidt und durch Beschlüsse des damaligen Ortsrates auf den Weg gebracht worden. Im Jahre 2000 wurde der Bebauungsplan förmlich beschlossen.

Herbitzheims Ortsvorsteher Hans-Jürgen Domberg wünschte sich in der Ortsratssitzung, dass die Planung umgesetzt und dadurch Bauwilligen auch Bauland zur Verfügung gestellt werden könne. Nach Auskunft des Gersheimer Bauamtsleiters Stefan Gebhart werde nach einem entsprechenden Beschluss durch den Umlegungsausschuss versucht, mit den jetzigen Eigentümern der Grundstücke eine „einvernehmliche Aufteilung der Fläche zu erreichen“. Sollte das passieren, könne auch das letzte Teilstück des Blieskasteler Weges mit ausgebaut und der sogenannte Endstufenausbau vorgenommen werden.

Das Herbitzheimer Gebiet ist eines von vier in Gersheim, bei denen Bebauungspläne existieren. Die anderen sind in Gersheim „Oben am Hetschenbach“ an der Landstraße nach Walsheim, wo noch das „Rappenfeld“ besteht. Das Letzte liegt „Im Krämersfeld“ in Rubenheim.