Spohns Haus in Gersheim Auch „Spohns Haus“ will in der Ukraine helfen

Gersheim · Die Kontakte des Ökologischen Schullandheims sind eng und haben bereits eine längere Tradition. Auch die Aufnahme von Flüchtlingen wäre dort gut möglich.

 Ukrainische Schüler bei einem Liedvortrag im Rahmen eines der trinationalen Projekte im Ökologischen Schullandheim „Spohns Haus“ in Gersheim.

Ukrainische Schüler bei einem Liedvortrag im Rahmen eines der trinationalen Projekte im Ökologischen Schullandheim „Spohns Haus“ in Gersheim.

Foto: Frank Grandjean

Die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine wirken sich auch im Ökologischen Schullandheim „Spohns Haus“ in Gersheim aus, das seit fast 15 Jahren intensive Kontakte nach Polen und in die Ukraine pflegt. Hans Bollinger und Geschäftsführer Jerzy Wegrzynowski stehen in täglichem Kontakt mit den ukrainischen Partnern, die in Anbetracht der momentanen Situation sehr besorgt und entsetzt sind. Nach Lwiw und Drohobytsch ist die Front zwar noch nicht vorgedrungen, doch gibt es sehr viele Flüchtlinge aus dem eigenen Land, die versorgt werden müssen. So bereitet man sich in Gersheim schon darauf vor, die mit aller Wahrscheinlichkeit in den nächsten Tagen kommenden Kinder und Mütter aufzunehmen. Bollinger, der die Einrichtung von 2008 bis 2015 leitete und heute noch der Vorsitzende des Fördervereins Veube ist, unterstrich, dass das Haus geradezu ideal sei, um Flüchtlinge aufzunehmen. Dank jahrelanger Erfahrungen eigneten sich die Mitarbeiter von „Spohns Haus“ viele sozio- und interkulturelle Kenntnisse an, die Voraussetzung für eine gelungene Integration der Flüchtlinge sind.