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Geringverdiener erhalten im Saarpfalz-Kreis 20 kostenlose OP-Masken

Über 215 000 medizinische Gesichtsmasken : Land spendet kostenlose Masken für Geringverdiener

Je 20 medizinische OP-Masken sollen Berechtigte in den kommenden Tagen per Post bekommen.

Der Saarpfalz-Kreis hat am Montag eine Lieferung von 216 000 medizinischen Gesichtsmasken von der saarländischen Landesregierung erhalten. Diese sollen Bürgerinnen und Bürgern mit geringem Einkommen zur Verfügung gestellt werden, wie die Kreisverwaltung jetzt mitteilt. Dazu gehören demnach Leistungsberechtigte nach dem SGB II, SGB XII, dem Asylbewerberleistungsgesetz und dem Wohngeldgesetz.

Die medizinischen Gesichtsmasken, auch OP-Masken oder Mund-Nasen-Schutz genannt, sind Einmalprodukte, die normalerweise im Klinikalltag oder in Arztpraxen verwendet werden. Seit dem 25. Januar müssen Menschen ab Vollendung des sechsten Lebensjahres die Masken bis auf Weiteres in öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften und Märkten, Arztpraxen und während Gottesdiensten tragen.

„Die Nachricht dieser Lieferung kam zwar überraschend, aber natürlich sind wir froh für die Menschen, die sich eben nicht so einfach eine größere Menge an Masken leisten können, dass sie auf diesem Wege ein wenig Unterstützung erfahren“, erklärt Ulrike Zawar, Geschäftsbereichsleiterin Arbeit und Soziales. Auch Landrat Theophil Gallo begrüßt die Aktion: „Ich danke an dieser Stelle aber auch meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich abseits des Tagesgeschäftes und sehr pragmatisch um die Verteilung kümmern. Wir stehen weiterhin vor großen Herausforderungen. Umso mehr sind Zusammenhalt und die Beachtung der momentan geltenden Regeln gefragt.“

Die Verteilaktion werde laut Kreisverwaltung schon mit dem heutigen Tag beginnen. „Das bedeutet, dass allen anspruchsberechtigten Menschen ab dem sechsten Lebensjahr je 20 Masken auf dem Postweg zugestellt werden“, heißt es weiter in der Mitteilung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jobcenters und der Kreisverwaltung werden demnach die Konfektionierung der Briefe, beziehungsweise Pakete vornehmen. Die Verantwortlichen in der Kreisverwaltung gehen davon aus, dass das Vorhaben bis zum Ende der Woche abgeschlossen sein wird.