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FSV Jägersburg spielt beim FV Dudenhofen

Fußball-Oberliga : Aufstiegsrunden-Rang für den FSV in greifbarer Nähe

Fußball-Oberliga: Der FSV Jägersburg kann mit einem Sieg in Dudenhofen in die obere Tabellenhälfte klettern.

Die Oberliga-Fußballer des FSV Jägersburg können im bisherigen Saisonverlauf als Aufsteiger mit ihrer Leistung richtig zufrieden sein. Nach fünf Spieltagen belegt die Elf von Trainer Tim Harenberg mit sieben Punkten den siebten Tabellenplatz – und ist mittlerweile seit drei Partien ungeschlagen. Da nach der Vorrunde die ersten Sechs die Aufstiegsrunde und die letzten sechs Teams die Abstiegsrunde bestreiten, ist das „rettende Ufer“ derzeit nur einen Platz und Punkt entfernt. Und genau auf diesem Rang sechs liegt momentan der kommende Gegner der Jägersburger, der FV Dudenhofen. Anstoß auf dem Naturrasenplatz in Dudenhofen ist am Samstag um 16.30 Uhr.

Für den FSV-Vorsitzenden Martin Germann bleibt das Erreichen der Aufstiegsrunde zum jetzigen Zeitpunkt ein durchaus realistisches Ziel. „Wir haben uns mit zunehmendem Saisonverlauf kämpferisch gesteigert“, freut sich Germann. Er ergänzt: „Natürlich wissen wir auch, dass wir spielerisch mehr draufhaben als zuletzt beim 0:0 gegen Mechtersheim ist. Aber Mechtersheim war in dieser Hinsicht aus meiner Sicht auch nicht viel besser.“

Gegner Dudenhofen spielt bislang eine Saison mit vielen Höhen – aber auch einigen Tiefen. So musste sich der Oberligist im Südwest-Pokal beim Verbandsligisten TSV Gau-Odernheim trotz früher Führung mit 1:3 geschlagen geben. Zuletzt hatte die Elf von Trainer Steffen Litzel in der Meisterschaft durch einen 2:1-Heimsieg gegen den FV Eppelborn aber wieder einen Erfolg gefeiert – und dabei vor allem seine physische und konditionelle Stärke eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die Nordsaarländer hatten bis zur 82. Minute mit 1:0 geführt, ehe Dudenhofen den Gegner in den Schlussminuten überrollte. „Natürlich haben wir das registriert und bereiten uns auch dementsprechend auf den Gegner vor“, sagt Germann.

In personeller Hinsicht sorgt bei den Lila-Weißen die Rückkehr von Offensivspieler Tim Pommerenke für mehr Alternativen. Allerdings befinden sich weitere wichtige Spieler derzeit noch im Aufbautraining. Angeschlagen sind noch Kapitän Julian Fricker, Tim Schneider, Kristof Scherpf sowie Florian Hasemann. „Ob einer von den Jungs am Samstag wieder im Kader steht, entscheidet sich erst kurzfristig“, berichtet der Jägersburger Vorsitzende. Ausgeschlossen sei dies aber bei Hasemann, der nach längerer Verletzungspause erst Stück für Stück an sein früheres Leistungsniveau herangeführt werden soll. Der 27-jährige Abwehrspieler hatte sich zuletzt einer Leistenoperation unterziehen müssen.