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FSV Jägersburg II empfängt am sonntag den FC Bierbach

Fußball-Landesliga : Jurisic will den starken Start veredeln

Der FSV Jägersburg II ist letzte Saison sang- und klanglos aus der Fußball-Verbandsliga abgestiegen. Nun erfolgt mit dem (fast) neuen Coach Goran Jurisic der Neuanfang in der Landesliga. Der Start verlief vielversprechend. Am Sonntag erstes Heimspiel gegen Bierbach.

Die Corona-Pandemie hatte bei den Fußballern des FSV Jägersburg II für eine kuriose Situation gesorgt. Nachdem der damalige Cheftrainer Peter Eiden und Co-Trainer Klaus Koch beim seinerzeit abgeschlagenen Verbandsliga-Schlusslicht im vergangenen Winter ihre Ämter zur Verfügung gestellt hatten, war Goran Jurisic in die Bresche gesprungen. Der frühere, langjährige Trainer der ASV Kleinottweiler hatte jedoch kaum sein neues Amt angetreten, als Corona zum vorzeitigen Saisonabbruch führte. Als Tabellenletzter musste der FSV Jägersburg II anschließend in die Landesliga Ost absteigen, wo Jurisic nun mit einer sehr jungen Mannschaft den Neuaufbau einleiten will.

„Mit der Vorbereitung war ich sehr zufrieden. Es war klasse, wie die Jungs mitgezogen haben. Wir konnten sogar sämtliche Testspiele gewinnen, wobei ich in diesen Partien aber eigentlich nicht allzuviel wert auf das nackte Ergebnis gelegt habe“, blickt Jurisic auf intensive Wochen der Vorbereitung zurück. Und in der Landesliga ist der Absteiger ebenfalls gut angekommen. Zunächst kamen die Jägersburger bei der als heimstark bekannten SVG Bebelsheim-Wittersheim zu einem 2:2 (2:0), ehe die Lila-Weißen am vergangenen Sonntag beim Lokalrivalen SG Erbach einen 4:3 (3:1)-Sieg landen konnten. Am Sonntag folgt nun auf dem Naturrasen in Jägersburg um 15 Uhr die erste Heimpartie gegen den FC Bierbach.

„Unser Saisonstart war in Ordnung, wobei sogar noch zwei Punkte mehr drin waren. Jetzt treffen wir mit dem FC Bierbach auf eine gute und eingespielte Mannschaft, die für mich auch zum Kreis der Titelanwärter gehört“, sagt Jurisic. Die beiden heißesten Meisterschaftskandidaten seien aber der SV Furpach und der SV Genclerbirligi Homburg. „Für uns selbst ist es momentan noch zu früh, ein konkretes Saisonziel zu benennen. Wir werden weiter versuchen, attraktiven Offensivfußball zu spielen. Und natürlich arbeiten wir auch daran, möglichst zwei, drei Jungs an den Kader unserer Oberliga-Elf heranzuführen“, betont der Trainer der Zweiten.

Grundsätzlich werde auch Sonntag für Sonntag mit dem eigenen Kader geplant. Sollten jedoch Akteure aus der ersten Mannschaft Spielpraxis benötigen, stehe man diesem Vorhaben positiv gegenüber. „Dafür sind wir ja auch als Zweite da“, erklärt Jurisic.

Mit Tim Harenberg, der als junger Trainer sehr gute Arbeit bei der ersten Mannschaft verrichte, bestehe in dieser Hinsicht ein „ständiger Austausch“, so Jurisic