Feiern - aber nicht ganz ungetrübt

Feiern - aber nicht ganz ungetrübt

Homburg ist definitiv in Feierlaune. Spätestens seit der Festa Italiana hat die Innenstadt kaum noch Zeit, einmal Luft zu holen - so scheint es jedenfalls. Stadtfest, Kirmes und aktuell nun noch der Umwelt- und Friedenstag: Über ein mangelndes und vor allem ziemlich abwechslungsreiches Angebot kann sich keiner beklagen

Homburg ist definitiv in Feierlaune. Spätestens seit der Festa Italiana hat die Innenstadt kaum noch Zeit, einmal Luft zu holen - so scheint es jedenfalls. Stadtfest, Kirmes und aktuell nun noch der Umwelt- und Friedenstag: Über ein mangelndes und vor allem ziemlich abwechslungsreiches Angebot kann sich keiner beklagen. Wie das aber eben so ist: Vor dem Fest müssen sich die Gastgeber mit den Vorbereitungen herumschlagen. Und während es zu Hause schon nervig genug ist, das Wohnzimmer auszuräumen oder den Partykeller vorzubereiten, hat das in einer Stadt doch Auswirkungen, die nicht nur die Gäste zu spüren bekommen. Autofahrer haben sich ja fast schon an ständige Sperrungen in der Innenstadt gewöhnt. Das ist übrigens auch deswegen gar nicht so schlecht, da sie sich ohnehin wohl noch auf so einiges gefasst machen müssen, denn ab kommender Woche geht es los mit dem Umbau der Talstraße. Und danach ist bei der Verkehrsführung in der City ohnehin vieles völlig anders als gewohnt.Doch zurück zum Feiern - das ist noch lange nicht zu Ende, am Platz vor dem Hallenbad geht es gerade erst richtig los. Im Moment werden Zelte auf- und abgebaut für diverse bierselige Feste. Und auch hier gilt die gute alte Regel: Was die einen freut, geht anderen mächtig gegen den Strich. Den Badegästen im Hallenbad zum Beispiel. Die haben nämlich im Moment Probleme, ihre Autos abzustellen. Und daran wird sich, so wie es aussieht, auch erst mal wenig ändern. Hilft eigentlich nur mitzumachen - oder abzuwarten: Irgendwann wird es draußen zu kalt und damit ruhiger, bis es dann in der Vorweihnachtszeit weitergeht . . . aber eine ausgestorbene Stadt wünscht sich schließlich auch niemand. Vielleicht hilft ja auch die gute alte Manöverkritik. An der ein oder anderen Stelle lässt sich bestimmt noch etwas verändern, so dass die Feierlaune in Zukunft noch ungetrübter wird.