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FC Palatia Limbach kann auf einen großen Trainer-und Betreuerstab zurückgreifen

Fußball-Verbandsliga : Teamwork pur bei der Palatia

Fußball-Verbandsligist FC Palatia Limbach kann auf einen großen Trainer- und Betreuerstab zurückgreifen. Ein großer Vorteil, so Cheftrainer Patrick Gessner.

In manchen Fußball-Amateurvereinen ist der Trainer ziemlich auf sich allein gestellt. Manchmal muss er mangels eines Betreuers organisatorische Aufgaben übernehmen, die nicht in seinen Verantwortungsbereich fallen. Das Besorgen und Austeilen der Trikots oder der Getränke und Kühlmittel zum Beispiel. Summa summarum: Es gibt vor, während und nach dem Spiel einiges zu tun für den Übungsleiter.

Bei den Verbandsliga-Fußballern des FC Palatia Limbach ist in Sachen Trainerarbeit und Betreuung echtes Teamwork angesagt. An der Spitze der (sportlichen) Pyramide steht Cheftrainer Patrick Gessner (37). Er kann sich auf die kompetenten Ratschläge seines Co-Trainers Matthias Kuhn verlassen. Der 33-jährige Torhüter hat auch bei seinen aktiven Spielerstationen – unter anderem beim 1. FC Saarbrücken oder der SV Elversberg – viel gelernt. Heute ist er in Limbach nicht nur Co-Trainer, sondern auch Torwarttrainer. Das Duo wird unterstützt von Athletiktrainer Daniel Staß, der tageweise mit der Mannschaft zusammenarbeitet. „Außerdem besteht eine Kooperation mit dem Formwerk in Bexbach, wo die Mannschaft bei Marco Epp trainiert. Dort werden individuelle Pläne für sie ausgearbeitet“, berichtet Gessner. Auch der Physiotherapeut Fabio Lutz erfülle wichtige Aufgaben. „Er kümmert sich mehrmals pro Woche um die Jungs – da ist dann auch Bewegungstherapie mit dabei. Außerdem gibt es noch mit Andreas Pohlers einen Physiotherapeuten hier vor Ort. Zu ihm können die Spieler zwischendurch hingehen“, ergänzt der Cheftrainer.

Bei der Palatia wird aber auch großen Wert auf ein zuverlässiges Betreuerteam gelegt. Siegfried Kühn sei „bereits gefühlte 100 Jahre“ mit dabei, sagt Gessner. Kühn wird von Matthias, Anna und Jens Ulrich unterstützt. „Die Zusammenarbeit innerhalb der – nennen wir es Abteilungen – ist immer aufeinander abgestimmt. Das kann von uns als Trainerteam herkommen, oder die Jungs und Mädels organisieren das selbständig“, betont Gessner.

Trotz der gewissenhaften Vorarbeit, um Verletzungen zu vermeiden, müssen die Spieler ab und an aber doch einmal zum Doktor. Und auch in dieser Hinsicht weiß die Palatia mit Mannschaftsarzt Dr. Sascha Hopp in der Lutrina Klinik in Kaiserslautern einen echten Spezialisten auf seiner Seite. Gessners erster Ansprechpartner ist aber in der Regel Kuhn. „Wir ergänzen uns einfach richtig gut und besprechen uns fast täglich“, lobt der Cheftrainer. Kuhn behalte auch in hektischen Situationen die nötige Gelassenheit und bremse Gessner „wenn ich gerade einmal etwas zu impulsiv bin“, sagt der 37-Jährige und schmunzelt. Er ergänzt: „Vier Augen sehen mehr als zwei. Auf dem Spielfeld sowieso. Aber auch bei der Verpflichtung von neuen Spielern.“

„Wir sind hier einfach ein absolut geiles Team, mit dem es richtig viel Spaß macht, zusammenzuarbeiten“, schwärmt Gessner – der bei der Palatia auch künftig sicher nicht auf sich allein gestellt sein wird.

 Ein eingespieltes Team: Cheftrainer Patrick Gessner und sein Co- sowie Torwarttrainer Matthias Kuhn.
Ein eingespieltes Team: Cheftrainer Patrick Gessner und sein Co- sowie Torwarttrainer Matthias Kuhn. Foto: Stefan Holzhauser

Sein erstes Vorbereitungsspiel hat der FC Palatia Limbach am Samstag zuhause gegen den Landesligisten Viktoria St. Ingbert mit 6:0 (2:0) gewonnen. Die Torschützen waren Tim Mohr (3), Carl Blug, Fabio Castiglione und Kevin Jachim. Am Mittwoch gewann Limbach auch seinen zweiten Test gegen Bezirksligist SG Erbach mit 1:0 (Torschütze: Tim Mohr). Am Samstag um 15 Uhr trifft Limbach auf Saarlandligist SV Bliesmengen-Bolchen.