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FC Homburg organisiert Hilfe für Bürger in der Corona-Krise

Homburg : FCH organisiert Hilfe für Bürger in der Corona-Krise

Über 100 Anrufe von Hilfesuchenden aus Homburg gingen bereits in der Geschäftsstelle des FC Homburg ein.

Seit über zwei Wochen sind alle Sportstätten wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Auch beim FC Homburg, Tabellenvierter der Regionalliga Südwest, ruht von der Jugendabteilung bis zu den Profis der Regionalligamannschaft der Trainings- und Spielbetrieb.

Die Mitarbeiter der Geschäftsstelle arbeiten im Homeoffice. Zeit genug also, sich in der schweren CoronaKrise tatkräftig für besonders betroffene Menschen zu engagieren.

Rafael Kowollik, Geschäftsführer und zweiter Vorsitzender des FC Homburg: „Wir bieten Hilfe in vielen Bereichen an. Einkäufe für ältere Menschen, die ihre Wohnung nicht mehr verlassen sollten, gehören ebenso dazu, wie die Vermittlung von Ansprechpartnern in den Bereichen Seelsorge, Schutzmasken, Apothekengänge und vieles mehr.“

Mitarbeiter des Vereins nehmen unter der Service-Telefonnummer (0 68 41) 8 18 69 04 montags bis freitags von von 9 bis 15 Uhr Aufträge für Einkäufe und Vermittlung von Ansprechpartnern entgegen.

 Über 100 Mal klingelte bisher das Telefon. Kowollik: „Unser Dienst wird sehr gerne in Anspruch genommen. Man braucht keine Scheu zu haben, sich zu melden. Wir helfen wirklich sehr gerne Menschen, die in der Coronakrise Hilfe benötigen.“

Schon jetzt bedankt sich der FC Homburg bei seinem Hauptsponsor Dr. Theiss Naturwaren und weiteren Partnern, wie den evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in Homburg, dem Malteser Hilfsdienst Homburg, der Homburger Tafel sowie bei der Stadt- und Kreisverwaltung für die Umsetzung dieser Hilfsaktion.

 Ganz oben stehen auf der Liste der Hilfsmaßnahmen die Unterstützung bei Einkäufen von Lebelsmitteln. Lück Van Der Vekene, Altay Tsitak und Epifanio Tricoli, Mitarbeiter des Erbacher Unternehmens Dr. Theiss Naturwaren, sind täglich in Lebensmitteln-Discountern unterwegs, um die entsprechenden Einkaufslisten abzuarbeiten und dann anschließend mit einem Firmenwagen die bestellten Lebensmittel auszuliefern.

Kowollik: „Darüber hinaus kaufen wir auch für die Eltern ein, die ihre Kinder täglich im Ronald McDonald-Haus in Homburg betreuen.“

Zudem finden auch Einkäufe für Patienten der Uni-Kliniken Homburg statt, die bisher die „Grünen Damen“ erledigten. Seit der Corona-Krise können diese Frauen nicht mehr ihre ehrenamtlichen Hilfsmaßnahmen mit unter anderen Besuchen der Patienten durchführen.

 Ganz aktuell sind Freunde und Mitglieder des FC Homburg im Einsatz, wenn es um die Anfertigung von Mundschutzmasken geht ,,Es wird genäht und genäht. Auch hier wollen wir uns aktiv beteiligen, nachdem es immer schwieriger wrid, sich einen solchen Schutz zu besorgen“, berichtet FCH-Geschäftsführer Rafael Kowollik.

Das Servicetelefon des FC Homburg unter der Nummer (0 68 41) 8 18 69 04 ist bis auf Weiteres montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr besetzt.