Ein Zaun schützt die Schüler

Ein Zaun schützt die Schüler

Homburg. Seit fast 15 Jahren engagiert sich der Rotary-Club Homburg-Zweibrücken für die Schule am Webersberg auf dem Gelände des Uniklinikums in Homburg. Dabei leisteten die Rotarier nicht nur finanzielle Hilfe, wenn dies notwendig war, sondern halfen auch mit Arbeitseinsätzen, den Spielplatz im Umfeld der Körperbehindertenschule auszubauen

Homburg. Seit fast 15 Jahren engagiert sich der Rotary-Club Homburg-Zweibrücken für die Schule am Webersberg auf dem Gelände des Uniklinikums in Homburg. Dabei leisteten die Rotarier nicht nur finanzielle Hilfe, wenn dies notwendig war, sondern halfen auch mit Arbeitseinsätzen, den Spielplatz im Umfeld der Körperbehindertenschule auszubauen. Jetzt war der Spielplatz erneut Tatort für ein sogenanntes Hands-on-Projekt der Rotarier. An drei Wochenend-Arbeitsrunden errichteten Mitglieder des Rotary-Clubs einen rund 15 Meter langen Schutzzaun an dem zum Sportplatz gelegenen Hang. Der alte Zaun war mittlerweile so durchgefault, dass er abgerissen werden musste. Mit dem Bau dieses Zaunes wolle man Kinder vor Gefahren bewahren, erklärte Frank Rogmann. Die Rutschbahn des Spielplatzes mündet nämlich in ein abhängiges Gelände, dessen Neigung für die Kinder gefährlich werden kann. Hier habe die Gefahr bestanden, dass die Kinder den Felshang herunterfallen könnten. Mit einem massiven Zaun als Absturzsicherung ist die Sicherheit der Kinder künftig gewährleistet. Annähernd 100 Arbeitsstunden und an die 2000 Euro für das notwendige Material waren notwendig, um den Schutzzaun zu errichten. "Aufgrund der Höhenunterschiede, die wir überwinden mussten, und wegen des teilweise felsigen Untergrundes war die Arbeit für uns eine Herausforderung", betonte Rogmann. Und so wurde geplant, aufgemessen, das Material besorgt, Fundamente gegossen und der Zaun installiert. "Ich bin froh, dass es Menschen gibt, die sich so engagieren", würdigte Stefan Friderich, Leiter der Schule am Webersberg, das "wahnsinnige Engagement" des Rotary-Clubs für die Schule. Neben regelmäßigen finanziellen Spenden an den Verein der Freunde Körperbehinderter sei der Rotary-Club Homburg-Zweibrücken auch bei der Errichtung der Vogelnestschaukel und des Rollstuhl-Karussells beteiligt gewesen, so Friderich. Der Aufbau des Nestschaukel sei der Startschuss für einen neuen großen Spielplatz an der Reithalle gewesen, so Friderich. Die Schule am Webersberg, welche als Ganztagsschule auch über ein Internat verfügt, ist eine staatliche Förderschule für körperliche und motorische Entwicklung. Sie bietet mehrere unterschiedliche Bildungsgänge sowie Therapie und Beratung an. Wie Helga May-Didion, Präsidentin des Rotary-Clubs Homburg-Zweibrücken, erklärte, wolle der Club unter dem Motto "Nachhaltig handeln - Zukunft gestalten" künftig den Schwerpunkt verstärkt auf die Biosphärenregion legen. "Ich bin froh, dass es Menschen gibt, die sich so engagieren."Stefan Friderich, Schulleiter am Webersberg

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