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Diskussionen über Verkehrssituation in Bruchhof

Diskussionen über Verkehrssituation in Bruchhof

Bruchhof-Sanddorf. Zur Diskussion um die Verkehrsbelastungen in der Ortsdurchfahrt von Bruchhof (wir berichteten), meldet sich nun der stellvertretende Ortsvertrauensmann Manfred Rippel (SPD) zu Wort. "Wie uns berichtet wird, arbeitet man schon seit einiger Zeit an einer Lösung wegen des Verkehrsproblems in Bruchhof-Sanddorf

Bruchhof-Sanddorf. Zur Diskussion um die Verkehrsbelastungen in der Ortsdurchfahrt von Bruchhof (wir berichteten), meldet sich nun der stellvertretende Ortsvertrauensmann Manfred Rippel (SPD) zu Wort. "Wie uns berichtet wird, arbeitet man schon seit einiger Zeit an einer Lösung wegen des Verkehrsproblems in Bruchhof-Sanddorf. Wir können die Haupt- und Verbindungsstraßen nicht für den Verkehr sperren, suchen aber nach geeigneten Lösungen, die den Anwohnern und dem Verkehr fair und gerecht werden", so Rippel in einer Pressemitteilung. Eine große Chance sehe die SPD in dem geplanten Autobahnanschluss an der Auffahrt zur A 6 in der Bexbacher Straße. Staatssekretärin Astrid Klug arbeite schon seit einigen Jahren mit dem Bundesverkehrsministerium und der Kommune an der Verwirklichung eines so genannten Autobahn-Kleeblatts, so Rippel weiter. Wenn der bessere Verkehrsfluss für den Schwerlastverkehr an dieser Stelle gewährleistet sei, werde sich das auch auf die Verkehrssituation in der Kaiserslauterer Straße auswirken. Des Weiteren möchte Manfred Rippel den öffentlichen Personen-Nahverkehr in Bruchhof-Sanddorf aufwerten. "Wir konnten Landrat Clemens Lindemann sowie Verantwortliche aus der Pfalz davon überzeugen, die Notwendigkeit einer attraktiveren grenzüberschreitenden Busverbindung nach Bechhofen zu prüfen." In dieser Woche war erneut heftige Kritik wegen der Verkehrssituation in Bruchhof aufgekommen. Ortsvertrauensmann Hans Engel (CDU) kritisierte dabei hauptsächlich die Verkehrsbehörden von Kreis und Land.Landrat Clemens Lindemann reagiert auf die Vorwürfe Engels: "Ich kenne als Landrat die Sorgen und Nöte der Bruchhofer Bürgerinnen und Bürger und teile diese auch. Solche verkehrstechnischen Probleme gibt es viele im Kreis. Aber mit simplen Verkehrszeichen ist hier keine Lösung herbeizuführen", so Lindemann. Der gewaltige Verkehrsfluss in Bruchhof könne nur durch eine weitere Autobahn-Anbindung im Bereich des Erbacher Industriegebietes erreicht werden. "Bei einem solchen Projekt müssen dann alle zusammenarbeiten - vom Wirtschaftsminister über den Landrat bis zum Oberbürgermeister."Der Landesbetrieb für Straßenbau hat Hans Engel bereits geantwortet und ihm zugesichert, dass die Fahrbahndecke der Durchgangsstraße ab dem 2. Juli saniert werden soll, um den Verkehrslärm einzudämmen. red