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Delegation aus dem Spessart zu Besuch in der Biosphäre Bliesgau

Delegation zu Besuch im Bliesgau : „Biosphärische Eindrücke sammeln“

Eine Delegation aus Hessen und Bayern bereist an diesem Donnerstag das Biosphärenreservat Bliesgau.

Die Region rund um den Spessart prüft zurzeit, inwiefern die Einrichtung eines Unesco-Biosphärenreservates eine Weichenstellung für die Zukunft bedeuten kann. Persönliche Eindrücke im saarländischen Biosphärenreservat und der Austausch mit hiesigen Akteuren sollen dafür eine Grundlage liefern. Mit zwei Reisebussen sind sie angereist, die knapp 40 Vertreter der Landkreise Miltenberg, Main-Spessart und Aschaffenburg sowie der Stadt Aschaffenburg. Hochrangige Vertreter der Kommunalpolitik, darunter eine Landrätin, zwei Landräte, ein Oberbürgermeister, eine Bürgermeisterin, ein Bürgermeister, Vertreter mehrerer Parteien, der Landwirtschaft, des Naturschutzes und der Forstverwaltung machen sich persönlich ein Bild in der Biosphäre Bliesgau. „Der Auftakt fand in der Kreisverwaltung in Homburg statt, ein Vortrag über die Entwicklungen in unserer Biosphäre ist das Rüstzeug für den späteren Austausch mit den Gesprächspartnern unserer Region. Im weiteren Verlauf stehen die Besuche der Ölmühle in Einöd auf dem Berghof und des Wintringer Hofes in Kleinblittersdorf auf der Agenda“, erläutert der Verbandsvorsteher des Biosphärenzweckverbandes Bliesgau, Landrat Theophil Gallo. „Es ehrt uns auch, dass wir bei der Verbreitung des Biosphärengedankens mit unseren Erfahrungen konstruktiv unterstützen können, ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit den bayerischen Partnern“, so der Landrat. Nebst einer Machbarkeitsstudie zur Einrichtung eines Biosphärenreservates im Spessart dient die Exkursion der Meinungsbildung der Akteure in Bayern. Nach der Übernachtung in St. Ingbert steht am Freitag die Weiterreise ins Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen an.