Verbandsliga Nord-Ost Palatia muss Marpinger Offensiv-Gewalt trotzen

Limbach/Blieskastel · Fußball-Verbandsliga Nord-Ost: Der FC Palatia Limbach empfängt die SG Marpingen-Urexweiler zum Spitzenspiel. Blieskastel-Lautzkirchen will im Heimspiel gegen Merchweiler die ersten Punkte. SV Rohrbach muss bei Titelaspirant Hellas Bildstock ran.

  Trainer Patrick Gessner empfängt mit dem FC Limbach die SG Marpingen-Urexweiler zum Topspiel.

Trainer Patrick Gessner empfängt mit dem FC Limbach die SG Marpingen-Urexweiler zum Topspiel.

Foto: Stefan Holzhauser

(sho) Am Sonntag könnten freie Parkplätze rund um den Sportplatz des FC Palatia Limbach rar gesät sein. Dann nämlich empfängt die Palatia mit Trainer Patrick Gessner um 15 Uhr in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost die SG Marpingen-Urexweiler zum Spitzenspiel. Es ist das Duell zweier ungeschlagener Mannschaften. Die SG hat ihre beiden Partien für sich entschieden. Limbach gewann zum Auftakt gegen Theley (3:1), musste sich zuletzt bei der SVGG Hangard aber mit einem 2:2 begnügen. „Dort wollten wir eigentlich einen Dreier holen“, hadert Gessner. Mit dem Spiel seiner Mannschaft war der Übungsleiter nicht so recht zufrieden – trotzdem hätte die Palatia den Rasen gut und gerne auch als Sieger verlassen können, meint Gessner. „Aber wir ziehen das Positive aus der Partie. In Hangard zwei Mal nach einem Rückstand zurückzukommen, ist nicht leicht.“

Personell sieht es bei der Palatia ein wenig freundlicher aus. Finn Brunk, Tim Mohr und Jesko Freiler sind aus ihrem Urlaub zurück. Dafür ist nun Steven Bettinger, der in Hangard den zwischenzeitlichen Ausgleich markiert hatte, verreist. Auch die angeschlagenen Timo Kitto und Lukas Wemmert stehen noch nicht zur Verfügung. 

Gegner Marpingen-Urexweiler sei vor allem in der Offensive „eine superstarke Mannschaft“, die in dieser Saison zu den heißesten Titelkandidaten zähle, meint Gessner. „Aber wir haben ein Heimspiel. Wenn wir zeigen, was wir können, hat es jede Mannschaft bei uns schwer. Auch Marpingen-Urexweiler“, ergänzt der Palatia-Trainer kämpferisch.

Am Sonntag um 15.30 Uhr empfängt der SC Blieskastel-Lautzkirchen, der mit zwei Niederlagen in die Runde gestartet ist, den SV Preußen Merchweiler. Der SV, der vor der Runde stark eingeschätzt wurde, tat sich bislang schwer, sammelte nur einen Zähler. „Trotzdem ist Merchweiler mit Sicherheit noch einmal einen Tick stärker als Schwarzenbach“, sagt Blieskastels Trainer Daniel Ruschmann. Gegen Schwarzenbach unterlag sein Team zuletzt mit 0:2. Großes Manko war dort die Effektivität. Selbst vom Elfmeterpunkt brachte Blieskastel den Ball nicht im gegnerischen Tor unter. „Die Leistung hat gestimmt, wenn wir unsere Tore diesmal machen, können wir in Merchweiler bestehen“, sagt Ruschmann.

Die anderen drei Ostsaar-Teams müssen am Sonntag reisen. Um 15 Uhr gastiert der SV Schwarzenbach in Thalexweiler bei der SG Thalexweiler-Aschbach. Beide Teams haben bislang drei Punkte auf dem Konto. „Der Sieg gegen Blieskastel war extrem wichtig. Nun kommen wieder einige Urlauber zurück, so dass sich unsere Personalsituation etwas entspannt“, freut sich Schwarzenbachs Trainer Jan Berger.

Ebenfalls um 15 Uhr ist der SV Rohrbach beim SV Hellas Bildstock gefordert. Rohrbach feierte zuletzt gegen die FSG Schiffweiler-Landsweiler seinen ersten Saisonsieg. Mit den Bildstockern, die vor der Runde neben Marpingen-Urexweiler als heißester Titelkandidat gehandelt wurden, wartet nun aber ein größeres Kaliber.

Um 15.30 Uhr tritt außerdem die DJK Ballweiler-Wecklingen beim SV Habach an.

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