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Das Baugewerbe rüstet sich für den Winter

Das Baugewerbe rüstet sich für den Winter

Homburg. Die Bauindustrie ist eine unsichere Branche, denn in kalten Wintern tut sich nichts und es wird auch nicht viel verdient. Erst im Frühjahr, wenn die Konjunktur anzieht, wird die Bauindustrie regelmäßig lobend erwähnt: Es geht voran, die Arbeitslosenzahlen sinken mit den Auftragseingängen am Bau

Homburg. Die Bauindustrie ist eine unsichere Branche, denn in kalten Wintern tut sich nichts und es wird auch nicht viel verdient. Erst im Frühjahr, wenn die Konjunktur anzieht, wird die Bauindustrie regelmäßig lobend erwähnt: Es geht voran, die Arbeitslosenzahlen sinken mit den Auftragseingängen am Bau. Dennoch betont die Bauindustrie regelmäßig, dass ihre Umsätze und Auftragseingänge nicht ausreichen würden. Im öffentlichen Bau beispielsweise hatte man sich aufgrund der beiden Konjunkturprogramme mehr erwartet. Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie mitteilt, ist die öffentliche Baunachfrage im April 2010 sogar um nominal 6,1 Prozent zurückgegangen. Zwar lagen die Umsätze im öffentlichen Bau in April um nominal 2,1 Prozent über dem Vorjahresniveau, das Umsatzplus sei jedoch enttäuschend ausgefallen, zumal mit dem Abbau des witterungsbedingten Produktionsstaus aus dem harten Winterquartal gerechnet werden konnte. In Homburg wird derzeit in der Zweibrücker Straße in größerem Stil gebaut: das Industriegebäude MIP. Ansonsten, so spotten die Einwohner, habe man hauptsächlich Bagger gesehen, aber wenig Bautätigkeit in der Innenstadt. red