CDU kritisiert SPD für deren Haltung zu Zukunftsfragen

Homburg. Mit "Erstaunen und Enttäuschung" reagiert die CDU-Stadtratsfraktion auf die kommunalpolitischen Forderungen der SPD in unserer Freitagsausgabe. Fraktionschef Christian Gläser (Foto: SZ): "Wir haben zahlreiche Vorfestlegungen der SPD zu den zentralen kommunalen Herausforderungen Hohenburgschule, Erbacher Halle und Schwimmbad zur Kenntnis genommen

Homburg. Mit "Erstaunen und Enttäuschung" reagiert die CDU-Stadtratsfraktion auf die kommunalpolitischen Forderungen der SPD in unserer Freitagsausgabe. Fraktionschef Christian Gläser (Foto: SZ): "Wir haben zahlreiche Vorfestlegungen der SPD zu den zentralen kommunalen Herausforderungen Hohenburgschule, Erbacher Halle und Schwimmbad zur Kenntnis genommen." Erstaunt sei die CDU deswegen, weil eine Vorfestlegung erfolge, ohne dass die für eine sachliche Entscheidung erforderlichen Daten und Fakten bereits auf dem Tisch lägen. "Enttäuscht sind wir, weil die SPD weiß, dass diese Daten und Fakten zur Sitzung der Stadtverwaltung mit allen Faktionsvorsitzenden Mitte November von der Stadtverwaltung ermittelt und vorgelegt werden." Dass die SPD diese Fakten dennoch einfordere, sich aber bereits ohne Kenntnis derselben festlege, sei unseriös. "Wir reden hier über Sachprobleme mit einem Finanzierungsbedarf in hoher zweistelliger Millionenhöhe. Wer einen Wunschkatalog aufstellt, muss auch sagen, wie dieser bezahlt werden soll." Wer sich etwa bei der Hohenburgschule auf eine einseitige Nutzung als Markthalle festlege, müsse sagen, wer diese betreiben solle. "Die Stadt sicher nicht."Gläser weiter: "Die SPD hat im Grunde kaum eine Antwort auf die vielen Fragen, die im Raum stehen, gegeben." Die CDU hingegen warte das Vorliegen der Fakten ab und werde dann im November in zwei Diskussionsveranstaltungen mit allen Parteimitgliedern eine breite Sachdiskussion durchführen. Danach werde eine Prioritätenliste erstellt, so der CDU-Fraktionschef. red

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