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Weihnachtskonzert des Chores Kolores in Wolfersheim

Chor Kolores : Auch moderne Arrangements fanden ihren Platz

Festliche Lieder zur Weihnachtszeit gab es dieser Tage vom Chor Kolores in der protestantischen Kirche in Wolfersheim zu hören.

Viele neue, aber auch erprobte Lieder brachte der Herbitzheimer Chor Kolores mit in die protestantische Kirche nach Wolfersheim. Bei seinem Weihnachtskonzert, der zweiten Auflage nach dem Erfolg in der Herbitzheimer Barbarakirche Tage zuvor hatte Vorsitzende Kristina Sand nicht zu viel versprochen, als sie eingangs im gut besuchten Gotteshaus von einem bunten Programm sprach, in dem neben traditionellen Liedern auch moderne Arrangements Platz finden.

Los ging es mit den Jüngsten, den „Kokolinos“, die mit Rolf Krenzers „Geht einer auf den anderen zu“ das Opening besorgten, begleitet von Claudia Frangart (Breitfurt) an der Querflöte und mit dem übrigen Chor zum Altarraum schritt. Jonathan und Noah Welsch stimmten mit ihren Solos auf dem Klavier ein, die neun übrigen „Nachwuchskünstler“ Felix, Nikos und Pablo Ortega, Svenja Schorr, Danis Kremp, Johanna und Katharina Rubeck sowie Ronja Fries und Sarah Abel folgten vokal, teilweise unterstützt mit Bongos bei „Weihnacht, frohe Weihnacht“ aber auch John Rutters „Die wunderbare Zeit“. Mit Laudate omnes gentes („Lobsingt, ihr Völker alle“) einem geistliches Lied, das für die Communauté de Taizé komponiert wurde, begann der Programmblock des Chor Kolores. Neben den anderen Kompositionen wurde es innerhalb der dreimonatigen Probezeit gemeinsam mit der Dirigentin und musikalischen Leiterin Ines König einstudiert. Komplett neu im Repertoire war auch „Deck the Hall“ (Schmückt den Saal), ein englisches Weihnachtslied, das auf der Melodie des walisischen Liedes „Nos galan“ basiert und traditionell zur Neujahrsnacht gesungen wird. Erstmals vom jungen Chor wurden auch „Oh holy night“ aus der Feder von John Sullivan Dwight und Adolphe Adam und das berühmte „White Christmas“ im Arrangement von Irving Berlin interpretiert. Neben Frangart begleitete das Ensemble Richard Pfeifer am Klavier.

„Leise rieselt der Schnee“ war wie das traditionelle Weihnachtlied „Süßer die Glocken nie klingen“ aus dem 19. Jahrhundert ein Klassiker, der neu ins Repertoire gefunden hatte. Das sizilianische Traditional „o Santissimo natale“, in Deutsch „Oh du fröhliche“ spannte den Bogen ins südliche Europa. Im Anschluss an das Konzert feierte die protestantische Kirchengemeinde Wolfersheim gemeinsam mit den Choristen und Pfarrer Wolfgang Kafitz das Adventsfenster. „Im nächsten Jahr planen wir ein Herbstkonzert“, kündigte Kristina Sand an. Auch wolle man mit anderen Chören ein Sommerfest veranstalten.