Vorschau auf den Fastnachtsumzug in Blieskastel

Ein großes Ereignis erwartet die Narren im Bliesgau : Laut, bunt und lustig soll es werden

Am Fastnachtssonntag geht der große Gaudiwurm in Blieskastel über die Bühne. Das Sicherheitskonzept steht.

„Donnergewaltig“ wird der Schlachtruf „Nix wie druff“ der Blieskasteler Fasenachter wieder durch die Straßen der Barockstadt schallen: Am Fastnachtssonntag, 23. Februar, wird die Straßenfastnacht in Blieskastel für diese Kampagne erneut ihren Höhepunkt erreichen. Pünktlich um 14.11 Uhr kann der Zug bei hoffentlich gutem Wetter wieder im Lautzkircher Industriegebiet starten. Im Vorgespräch mit den Verantwortlichen der Blieskasteler Karnevalsgesellschaft (BKG), Christian Pöbl, Elmar Becker und Thomas Schmitt, erläuterten diese unter anderem auch das Sicherheitskonzept.

„Unser Sicherheitskonzept gilt als wegweisend“, stellt Elmar Becker, Ehrenpräsident der BKG heraus. Der Blieskasteler Gastronom und Traditionsfasenachter mit Leib und Seele wird auch in diesem Jahr den Umzug auf einer Tribüne am Paradeplatz moderieren. Und er erzählt auch stolz, dass die neue Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot mit Ehemann Michael, Bürgermeister von Gersheim, mit den Kindern auf der Ehrentribüne anwesend sein wird.

Aber zurück zum Gaudiwurm: Etwa 50 Zugnummern umfasst die Schlange unter freiem Himmel, „ziemlich genau so viele Zugnum mern wie in den letzten Jahren“, erläutert der BKG-Vorsitzende Christian Pöbl. Besondere musikalische Attraktion: Die Guggenmusik „Rhythmusfetzer“ aus dem westpfälzischen Landstuhl. Ins Sicherheitskonzept eingebunden waren alle Beteiligten – Hilfsorganisationen, Rotes Kreuz, Feuerwehr, Polizei und der Saarpfalz-Kreis als Verkehrsbehörde. Und selbstverständlich auch die Verantwortlichen der Stadt Blieskastel, die auch mit etlichen Fahrzeugen die Zufahrtsstraßen abriegeln werden. Und hier gibt es ein dickes Lob: „Die Zusammenarbeit mit der Stadt, mit allen beteiligten Stellen hat gut geklappt. Das lief in guter Atmosphäre, es gab keine Streitigkeiten, eigentlich wie geschmiert. Und so soll es ja auch sein“, unterstreicht Elmar Becker.

Insgesamt werden rund 1000 Menschen als Aktive bei dem Umzug dabei sein. Eine hohe vierstellige Summe hat die BKG für die Organisation zu stemmen: „Und da ist noch kein Wurfmaterial dabei“, erläutert Christian Pöbl. Er schätzt, dass allein die BKG mit ihren Gruppen und von ihren Wagen aus Wurfmaterial für über 1000 Euro unter das närrische Volk am Straßenrand bringen wird.

Aber bei allem Spaß und bei aller Narretei: Christian Pöbl, Umzugsmeister Franz Pöbl und Organisationsleiter Julian Wahrheit werden den Zug von Anfang bis Schluss begleiten und beobachten, um auch einen reibungslosen Verlauf und einen stetigen Fluss ohne große Lücken zu garantieren. Am Ende werden dann wieder die drei schönsten Wagen und die originellsten Fußgruppen durch eine Jury mit Geldpreisen bedacht. Die Prämierung findet auch in diesem Jahr im großen Zelt statt, das Gastronom Rainer Mohler wieder extra für den Nachmittag nach dem Umzug aufbauen lässt. Wichtig für die Gäste von außerhalb: In diesem Jahr ist auch der Parkplatz bei Edeka Berberich für Umzugsbesucher geöffnet. Thomas Schmitt weist indes darauf hin, dass die Schranken aber um 19 Uhr wieder geschlossen werden: „Wer bis zu diesem Zeitpunkt sein Auto nicht entfernt hat, muss es bis zum anderen Morgen stehen lassen.“