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Urnengräber statt Erdbestattung: der Trend auch in Biesingen

Aus der Kommunalpolitik in Blieskastel : Urnengräber statt Erdbestattung – der unaufhaltsame Trend

In der Sitzung des Ortsrats Biesingen, diesmal im Vorraum der Hölschberghalle, ging es zunächst um die Gestaltung der verschiedenen Grabarten auf dem Friedhof. Tenor nach engagierter Diskussion: Es sollte von der Stadtverwaltung ein tragfähiges Konzept mit einer Kostenkalkulation für die Zukunft erstellt und dabei die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigt werden.

„Nicht nur bei uns in Biesingen wünscht sich die Mehrheit der Bevölkerung eine Bestattung in einer Urnenwand oder in Urnengräbern. Nur noch 30 Prozent ziehen einer Erdbestattung vor“, hielt Ortsvorsteherin Annette Weinmann (SPD) fest.

Im Übrigen soll der öffentliche Spielplatz an der Kindertagesstätte Mariä Himmelfahrt in Eigenleistung saniert werden, Ratsmitglied und Schriftführer Max Gerber (parteilos) erklärte sich bereit, die Leitung der Arbeiten zu übernehmen. „In der Nähe an zentraler Stelle im Ort soll der Generationenpavillon gebaut werden. Die Bürger wünschen diese Begegnungsstätte für die Dorfgemeinschaft zu Familien-, Senioren-, Spiel - und Kaffeenachmittagen oder zum gemeinsamen Mittagstisch“, stellte Annette Weinmann heraus. Auch hätten Teenager bisher keinen Treff und für Kleinkinder mit ihren Eltern wäre ein Bewegungsraum nützlich.

Wie die Sozialdemokraten Wolfgang Vogelgesang und Sebastian Diehl erläuterten, habe der Ortsrat aus dem Budget bereits 50 000 Euro angespart, nach Bescheidung des Förderantrags, von der Stadt gestellt beim zuständigen Ministerium, sollen die Pläne in einer Bürgerversammlung vorgestellt werden.“

Zum guten Schluss gab es noch zwei erfreuliche Mitteilungen der Ortsvorsteherin zum Abschluss: Die Jagdgenossenschaft Biesingen- Aßweiler hat einen Zuschuss in Höhe von 2400 Euro zur Ausbesserung des Feldwegs zwischen Biesingen und Seelbach beschlossen, den Restbetrag übernehme die Stadt Blieskastel. Und bis Ende November übernimmt Franz-Josef Közle als Stadtteilarbeiter die Reinigungs- und Pflegearbeiten.