Trio Alma Gariva gastiert im Bienenkorb in Wolfersheim

Konzert : Alma Gariva bot Beatles-Songs und Chansons

Mit einem „Beatlesblick“, den Interpretationen des ganz frühen Lennon/McCartney Werks „Till there was you“, der Ballade „Blackbird“ aus dem „Weißen Album“ und „I’ve just seen a face“, das Teil des Soundtracks des zweiten Beatles-Filmes „Help“ war, begann eine neue saarländische Formation ihr Konzert im Kulturcafé Bienenkorb in Wolfersheim.

Marion Ritz-Valentin, die mit dem Frauen-Trio „Les Femmes mystiques“ schon mehrmals in der Wolfharistraße zu Gast war, hatte den Sänger Alvis Gaussmann sowie ihren 19-jährigen Sohn Stefan mitgebracht. Nachdem mit der Hymne „Hey Jude“, bei dem das begeisterte Publikum mit in den Refrain mit einbezogen wurde, und der leisen Komposition „Michelle“ der Fab-Four-Teil beendet waren, ging es im Programm zum französischen Chanson.

„Le soleil sur l’agenda“, vor 40 Jahren von Yves Duteil bekannt gemacht, sang Ritz-Valentin als Solistin, um danach gemeinsam mit Gaussmann die Eigenproduktion „Blues“ vorzutragen. Mit der rockigen E-Gitarre stieg Stefan Ritz-Valentin ein, zeigte in seinem Solo der Pink Floyd Komposition „Wish you were here“, dass er das musikalische Geschick seiner Mutter geerbt hatte. Das leise Gitarrensolo „Little wing“ war dann seine Reminiszenz an den amerikanischen Kultgitarristen der „Golden Sixties“, Jimi Hendrix. Abschließend war von ihm, gemeinsam mit seinen beiden Mitstreitern „Ain’t no sunshine“ aus der Feder von Bill Withers zu hören. Gefühlvoll erinnerten Ritz-Valentin und Gaussmann im Duett an Leonard Cohen hatten, insbesondere dessen Welthit „Hallelujah“ mitgebracht.

Das Gastspiel in Wolfersheim, das unter dem Titel „All that love“ stand, war erst der dritte gemeinsame Auftritt für das Ensemble, bei dem im zweiten Teil auch der deutsche Schlager, insbesondere Freddy Quinn mit Titeln wie „Nur der Wind“ oder auch „Unter fremden Sternen“ zu Ehren kam.

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