Theatergruppe aus Pinningen führt Dreiakter auf

Theater : Eine rabenschwarze Komödie

Die Pinninger Theatergruppe Groß und Klein führt an diesem Wochenende das Stück „Für seine Familie kann man nichts“ auf.

Nachdem er vor fünf Jahren mit dem Stück „Führerschein ins Glück“ in der Jugendgruppe des Theatervereins Groß und Klein Pinningen auf der Bühne gestanden hat, kehrt der 25-jährige Miro Walle erstmals in einem Erwachsenenstück innerhalb des zwölfköpfigen Ensembles an diesem Samstag, 5. Januar, im Altheimer Sportheim auf die Theaterbühne zurück. Er ist der einzige Neuling, der seit Mitte November zuerst im Feuerwehrheim in Pinningen und danach im Sportheim Altheim an den Auftritten mit der rabenschwarzen Komödie „Für seine Familie kann man nichts“ feilt. Im Dreiakter von Hans Schimmel steht die Familie Beierle, deren weißes Schaf Friedhelm endlich seine Traumfrau Doris gefunden hat, im Mittelpunkt der Handlung.

Die Schwierigkeit besteht darin, dass sie seine etwas ungewöhnliche Familie noch nicht kennengelernt hat. Da wären zum einen die Brüder Willi und Hubbi, die ständig für Chaos sorgen. Während Willi als begnadeter Computerhacker die Ermittlungen eines Kriminalkommissars auf sich zieht, ist Hubbi ein wenig begnadeter Erfinder, der durch sein Stottern immer wieder für Situationskomik sorgt. Und da ist auch die Schwester Hermine, die seit ihrem Indienurlaub der Esoterik verfallen ist und sich nicht mehr wäscht, um ihre Aura nicht zu zerstören.

In ihre spiritistischen Sitzungen zieht sie auch die Freundinnen Gertrud und Gundula hinein. Die Folgen sind chaotisch. Die Verwirrungen streben ihrem Höhepunkt zu, als Willi einen Job als Leichenwagenfahrer annimmt und die „Leiche“ wegen einer Panne in der Wohnung zwischenlagern muss. Wenige Tage nach den Auftritten in Altheim, am Samstag, 5. Januar, 20 Uhr, und am Sonntag, 6. Januar, 18 Uhr, eröffnet die Truppe am Freitag, 11. Januar, um 20 Uhr im Gersheimer Kulturhaus die 33. Theaterwoche der Gemeinde Gersheim.

Kartenvorverkauf in Altheim: Bickenalb-Center Altheim, Mittelbacher Straße 9, und unter der Telefonnummer (06844) 1010. Die Karten kosten acht Euro, für Kinder vier Euro.

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