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Stadt und Ortsrat teilen sich die Kosten für eine neue Urnenwand

Stadt und Ortsrat teilen sich die Kosten für eine neue Urnenwand

Für 26 000 Euro erhält der Friedhof in Niederwürzbach eine neue Urnenwand mit 36 Kammern. Die Stadt und der Ortsrat teilen sich die Kosten. Die Wand soll auch mit Rollstühlen erreichbar sein.

Auf dem Friedhof in Niederwürzbach wird eine neue Urnenwand mit 36 Kammern aufgestellt. Die Kosten in Höhe von 26 000 Euro tragen je zur Hälfte die Stadt Blieskastel und der Ortsrat. Der Ortsrat hat hierfür in seinem investiven Haushalt für die Jahre 2015/2016 insgesamt 12 000 Euro vorgesehen. 1000 Euro werden zusätzlich aus dem allgemeinen Ortsratsbudgets zur Verfügung gestellt. Wie Ortsvorsteherin Petra Linz weiter mitteilt, soll die Urnenwand auch mit Rollstühlen erreichbar sein, das Gelände Sitzmöglichkeiten bieten und sowohl mit Bäumen als auch Pflanzen angelegt werden. Mit der Fertigstellung der neuen Urnenwand werde im November dieses Jahres gerechnet. Die bisher in anderen Urnenwänden im Stadtgebiet Blieskastel untergebrachten Urnen von Bürgerinnen und Bürgern aus Niederwürzbach würden dann unverzüglich in der neuen Urnenwand beigesetzt.

Langfristiges Konzept

Mit diesem langfristigen Urnenwandkonzept erfahre diese Beisetzungsform eine Aufwertung auf dem Friedhof in Niederwürzbach und biete die Möglichkeit der Trauer in einer dem Anlass entsprechenden Umgebung, so Petra Linz. Nach Rücksprache mit der Friedhofsverwaltung sei der Bauhof beauftragt worden, im Winterhalbjahr 2015/2016 einen Rückschnitt der Sträucher an der Böschung zwischen dem alten und neuen Friedhofsteil durchzuführen.

Die Verwaltung habe außerdem den Gießkannenbestand auf dem Friedhof erneuert beziehungsweise ergänzt.