Spielzeug für Flüchtlingskinder

Ein Herz für Kinder bewiesen wieder einmal die Mitarbeiter der Polizeiinspektion Blieskastel. Sie hatten für die Flüchtlingskinder Spielzeug gesammelt. Groß war daraufhin die Freude der Jüngsten bei der gelungenen Überraschung.

Bei der Übergabe am Haus des Bürgers blickte Dienststellenleiter Markus Müller auf die Idee der Sammelaktion zurück. "Wir hatten in unserer Inspektion von der Idee des Ortsrates Blieskastel-Mitte gehört, Bürger und Flüchtlinge bei einem Tag der Begegnung erstmals zusammenzuführen. Danach bildete sich schließlich bei unseren Mitarbeitern eine Initiative mit dem Ziel, in den eigenen Reihen neben Kleidungsstücken in erster Linie Spielzeug für die Flüchtlingskinder zu sammeln und als Willkommensgruß der Polizei zu übergeben", erzählte im Gespräch mit unserer Zeitung Markus Müller.

Das Ergebnis der Sammelaktion überraschte, denn bis unter die Decke war der Polizeibus mit jeder Menge Spielsachen gefüllt. Die Kinder strahlten, als Polizeihauptkommissar Markus Müller als Erstes eine große Ritterburg sowie Stofftiere an die Jungen und Mädchen überreichte.

Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener lobte die Initiative der Polizeibeamten, gerade kurz vor dem Osterfest bereite dies den Kindern große Freude. "Bei der Gelegenheit gilt neben der Polizeiinspektion Blieskastel auch den vielen ehrenamtlichen Helfern, die unsere neuen Mitbürger, die hauptsächlich aus Syrien und Eritrea kommen, auf vielfältige Weise tatkräftig unterstützen, besonderer Dank." Ortsvorsteher Jürgen Trautmann, mit dem Ortsrat Blieskastel-Mitte an vielen Fronten in der Flüchtlingshilfe engagiert, nannte vor allem die Begleitung zu Behördengängen, Arztbesuchen und Unterstützung in der Kinderbetreuung Helfertätigkeiten. "Noch gibt es Vieles zu tun. Wichtig sind vor allem Sprachkurse für die inzwischen 60 Flüchtlinge in Blieskastel und einigen Stadtteilen", so Jürgen Trautmann zu dringend notwendigen Hilfen.

Der Ortsvorsteher freute sich, dass sich neben Erwachsenen viele Jugendliche engagieren. Das Team des P-Werks (Juz) etwa trage unermüdlich Kleidungsstücke zusammen.

Bei der Stadt Blieskastel ist Marc Tussing Ansprechpartner für Unterstützung. Er verwaltet auch das restliche Spielzeug aus der Polizei-Aktion, um bei Bedarf weitere Kinder zu erfreuen. Für die älteren Kinder erlaubt ein Leuchtglobus einen Blick auf ihr Herkunftsland. Markus Müller hieß dann zum Abschluss im Namen des Teams der Polizeiinspektion die ausländischen Mitbürger in Blieskastel herzlich willkommen.

blieskastel.de

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