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SPD Blieskastel fordert den Bau eines Parkhauses

Auch Dauerparker sollen in der Barockstadt nicht vertrieben werden : SPD Blieskastel will ein Parkhaus

Die Finanzmittel zur Planung seien bereits im Doppelhaushalt 2021/22 vorgesehen.

Bereits im Dezember 2019 hat der Blieskasteler Stadtrat die Umsetzung des vom Planungsbüro „R+T Verkehrsplanung GmbH“ im Auftrag der Stadt erstellten Parkkonzeptes beschlossen. Um die Verwaltung bei der Umsetzung dieses Konzeptes zu unterstützen, hat der Stadtrat auf Antrag der Mehrheitsfraktionen von SPD und Bündnis90/Die Grünen bereits vor einem Jahr beschlossen, eine Arbeitsgruppe „Parkkonzept und Mobilität“ zu gründen. In dieser sollen alle Interessengruppen, als da sind die Anwohner, Gewerbetreibende und Kunden, sowie die Politik vertreten sein. Die Einberufung der Arbeitsgruppe wurde jedoch bislang wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ausgesetzt, heißt es in der dazugehörigen Pressemitteilung.

Die SPD-Stadtratsfraktion fordert nun unverzüglich deren Einberufung. „Wir brauchen jetzt dringend den Dialog mit den Betroffenen, um das Konzept an der Realität messen zu können und gegebenenfalls nachbessern zu können“, so SPD-Fraktionschef Achim Jesel.

Das Parkkonzept sei zwischenzeitlich im Zuge des Baubeginns der Umgehung Altstadt Ost in einem ersten Schritt umgesetzt, die Parkplätze seien neu beschildert und die Parkdauer zeitlich begrenzt worden. Dadurch gebe es nun ausreichend Kundenparkplätze, für die Langzeitparker brauche es aber ebenfalls eine Perspektive, so Jesel. „Daher fordern wir, wie im Parkkonzept vorgesehen den Bau eines Parkhauses mit mindestens 200 Stellplätzen“, so Jesel. Finanzmittel zu dessen Planung seien bereits im Doppelhaushalt 2021/22 der Stadt Blieskastel vorgesehen. Ein möglicher Standort sei der große Parkplatz nördlich der Altstadt.