Sonne zum Mondscheinmarkt

Blieskastel. Eigentlich hätte der Blieskasteler Mondscheinmarkt an diesem ersten Aprilfreitag Sonnenscheinmarkt heißen müssen. Frühlingshaftes Wetter, herrlicher Sonnenschein bis in den Abend - Mond Fehlanzeige. Gleichwohl war der Markt bestens besucht, und alle befragten Händler und Marktbeschicker waren ausnahmslos zufrieden

Blieskastel. Eigentlich hätte der Blieskasteler Mondscheinmarkt an diesem ersten Aprilfreitag Sonnenscheinmarkt heißen müssen. Frühlingshaftes Wetter, herrlicher Sonnenschein bis in den Abend - Mond Fehlanzeige. Gleichwohl war der Markt bestens besucht, und alle befragten Händler und Marktbeschicker waren ausnahmslos zufrieden. Andreas Marschall ist mit seiner Salami-Auswahl seit Anbeginn dabei. Denn er ist so etwas wie der Marktmanager. Er stimmt mit der Stadtverwaltung die Termine ab, kümmert sich um das Branchenmix auf dem Paradeplatz: "Wir sind immer bemüht, die Stammkundschaft zu bedienen, wollen aber gleichzeitig auch immer etwas Neues bieten. Das sollen dann regionale, aber durchaus auch einmal überregionale Spezialitäten sein", so der Marktkoordinator. Er sei mit seinen Umsätzen immer "sehr zufrieden", die Zusammenarbeit mit der Blieskasteler Verwaltung nennt er "vorbildlich" für andere Kommunen. Neu auf dem Markt war der Räucherforellenstand von Christiane Müller aus Nalbach. Das Angebot wurde von den Besuchern gut angenommen, Christiane Müller, die von ihrem Mann unterstützt wird, zeigte sich "hoch zufrieden". Vielfältiges Angebot Übrigens war das Angebot in der Tat wieder sehr vielfältig, neben den üblichen Spezialitäten für den Gaumen wurde auch viel Österliches angeboten. So gab es wieder Holzarbeiten aus Ballweiler, allerlei zum Verschenken etwa am Stand von Britta Heinrich und Michaela Uhl. Kunstgewerbe und Kunsthandwerk, Schmuck und sonstige kleine Mitbringsel rundeten die Programmpalette ab. Und es gab auch wieder Außergewöhnliches zum Sehen und zum Kosten. So boten etwa Bruno Rettler und seine Frau Beatrix in Rittergewändern gekleidet Spanferkel an. Gerhard Rech und seine Frau priesen "sowu - das Soßenwunder, bekannt durch Presse, Funk und Fernsehen", an. Er war schon einmal auf dem Blieskasteler Kirmesmarkt und ist auch an diesem Abend mit dem Umsatz sehr zufrieden. "Die Leute hier sind freundlich und sehr aufgeschlossen", gab es ein dickes Lob für die Blieskasteler Kundschaft. Georgette Metzger aus Rehlingen bot Rot- und Weißweinliköre und -gelees an. Auch ihre Produkte waren sehr gefragt. Für Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener ist der Mondscheinmarkt ein "Muss". Sie kam gerade von einer Jury-Sitzung aus der Volksbank: "Die Teilnehmer der Jury kommen aus dem gesamten Saarland. Sie alle beneiden uns um dieses tolle Marktambiente auf dem Paradeplatz", stellte die Verwaltungschefin sehr stolz fest. Familiäre Atmosphäre Peter Schuler und seine Frau Inge aus Lautzkirchen sind "immer" auf dem Mondscheinmarkt: "Da trifft man Leute, hält ein Schwätzchen, da ist Einkaufen nur Nebensache", meinte Peter Schuler. Aber seine Frau widersprach: "Nein, das nutze ich selbstverständlich auch zum Einkaufen." Der Mondscheinmarkt schließt traditionell gegen 21 Uhr.