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Sonderbeschilderung für den Glan-Blies-Radweg

Hier wird eine gefährliche Situation entschärft : Damit es zu keiner Kollision kommt

Landesbetrieb für Straßenbau veranlasst Sonderbeschilderung für den Glan-Blies-Radweg.

Immer mehr Saarländerinnen und Saarländer begeistern sich fürs Radfahren. Die Strecken des touristischen Radwegenetzes „SaarRadland“ bieten in Hinblick auf diesen Boom für jeden Geschmack etwas, schreibt der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) in seiner Pressemitteilung.

Leider jedoch führe dies an machen Strecken mittlerweile auch zu Problemen. Insbesondere am hochfrequentierten und vom ADFC zertifizierten Glan-Blies-Radweg zwischen Ingweiler und Bierbach komme es immer wieder zu brenzligen Situationen zwischen Landwirten, Anliegern und Radfahrern, die den Weg gemeinsam nutzen.

„Anlieger eines vor Ort befindlichen Pferdehofes haben sich hilfesuchend an die Stadt Bieskastel als Eigentümerin des Weges gewandt, da das rasante und rücksichtslose Fahren einiger weniger Radfahrer nicht nur zu gefährlichen Situation mit den Pferden, sondern auch mit Kleinkindern und älteren Personen geführt hat, die den Weg für einen Ausflug mit dem Laufrad oder gerne zum Spaziergang nutzen“, schreibt der Landesbetrieb für Straßenbau.

Gemeinsam mit dem LfS sei deshalb die Idee entwickelt worden, über eine Sonderbeschilderung auf die vielfältige Nutzung des Weges hinzuweisen.

Der Glan-Blies-Radweg verläuft zwischen Homburg und Blieskastel weitestgehend auf Wirtschaftswegen, das heißt er ist kein exklusiver Weg für Radfahrer. Landwirte sind ebenso zur Nutzung berechtigt wie auch Anlieger, die beispielsweise mit Personenwagen und Pferdeanhängern zur Erschließung ihrer Grundstücke die Strecke befahren müssen.

Die Stadt Blieskastel und der Landesbetrieb für Straßenbau bitten deshalb alle Nutzer des Weges, sich im Sinne der Straßenverkehrsordnung zu verhalten, sodass kein anderer geschädigt, gefährdet, behindert oder belästigt wird. Die Teilnahme am Verkehr erfordere ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme, getreu dem gedeihlichen Motto: Gemeinsam geht’s besser.