Schulturnhalle soll saniert werden

Blieskastel. Wenn am kommenden Donnerstag, 12. Februar, der Stadtrat ab 17.30 Uhr im Rathaus über die Aufstellung und Benennung von Maßnahmen für das Konjunkturpaket II in Blieskastel berät, wird auch die SPD ihre Vorstellungen und Wünsche einbringen

Blieskastel. Wenn am kommenden Donnerstag, 12. Februar, der Stadtrat ab 17.30 Uhr im Rathaus über die Aufstellung und Benennung von Maßnahmen für das Konjunkturpaket II in Blieskastel berät, wird auch die SPD ihre Vorstellungen und Wünsche einbringen. Denn die Sanierung der Schulturnhalle soll nach den Vorstellungen der Niederwürzbacher Sozialdemokraten Aufnahme in das Konjunkturprogramm der Stadt finden. "Die Schulturnhalle entspricht messerscharf den Richtlinien für die Mittelverwendung, wie sie von der Bundesregierung und der Landesregierung aufgestellt worden sind", erläuterte Stadtratsmitglied Andreas Motsch bei einer Ortsbegehung mit Vertretern des SPD-Stadtverbandes und interessierten Bürgern. "Auch die Restsanierung der Schule selbst passt in das Programm. Dort ist vor einigen Jahren nur ein Teil der Fenster erneuert worden", teilte Motsch am Wochenende in einer Presseerklärung weiter mit. SPD-Stadtverbandschef Achim Jesel wolle sich mit seinen Stadtratskollegen in der Ratssitzung am Donnerstag für das Projekt einsetzen. "Obwohl wir in den vergangenen Jahren im Bereich der Schulen im Stadtgebiet viel investiert haben, haben wir noch einen großen Investitionsstau, der mit dem Konjunkturprogramm abgebaut werden kann. Deshalb haben Investitionen in die Schulen und Kindergärten bei uns nach wie vor erste Priorität", erklärt Jesel.Wie berichtet, hat Blieskastels Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener den Stadträten zum Konjunkturpaket ein Programm vorgelegt, das Maßnahmen zur Aufstellung einer Prioritätenliste beinhaltet, wobei nicht mehr als fünf Maßnahmen gemeldet werden könnten. Wie die Verwaltung hierzu weiter mitteilt, sei zu beachten, dass 65 Prozent der Mittel in den Bildungsbereich und 35 Prozent in die allgemeine Infrastruktur fließen sollen. Laut Stadtverwaltung stehen unter anderem mehrere Maßnahmen im Bereich Kindergärten und Kindertagesstätten auf der Liste, verschiedene Sanierungsmaßnahmen in Grundschulgebäuden sowie Sanierungsarbeiten in städtischen Mehrzweckhallen, Dorfgemeinschaftshäusern und der Bliesgau-Festhalle. Nicht zuletzt würden die Sanierung und der Neubau von Feuerwehrgerätehäusern und die Ausstattung der Feuerwehren vorgeschlagen. Wie die Sozialdemokraten weiter mitteilen, sei in Niederwürzbach noch mehr zu tun. So entspreche die Würzbachhalle nicht mehr den Anforderungen an eine moderne Sporthalle. "Die Haustechnik ist veraltet, es gibt zudem statische Probleme und bauliche Schäden", erklärte Stadtratsmitglied Harald Pauly. "Die Halle ist die bestgenutzte Sporthalle in der Stadt, allein der TV Niederwürzbach nutzt die Halle mit acht Abteilungen. Wir setzen uns für einen Neubau ein, der den sportlichen Anforderungen gerecht wird und auch den Kultur treibenden Vereinen bessere Veranstaltungsmöglichkeiten in Niederwürzbach bietet", sagte Ratsmitglied Andreas Motsch. Bereits im nächsten Bauausschuss Anfang März und in der darauf folgenden Stadtratssitzung wolle die SPD Anträge stellen. "Der Neubau der Würzbachhalle ist eine Zukunftsinvestition, ein wichtiger Baustein zur Steigerung der Lebensqualität im größten Stadtteil Blieskastels. Das Projekt verdient die Unterstützung des gesamten Stadtrates", formuliert es Achim Jesel in einer Pressemitteilung.

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