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Schimmelbefall in der Kita Lautzkirchen wird beseitigt

Es betrifft die Kita in Lautzkirchen : In den Sommerferien geht es dem Schimmel an den Kragen

Die Stadtverwaltung Blieskastel beseitigt das Übel in der Kita Lautzkirchen. Und übt Kritik an den Christdemokraten im Ortsrat.

Zu Gerüchten und Vermutungen, die zurzeit rund um die Kindertagesstätte Lautzkirchen kursieren, hat sich jetzt die Stadtverwaltung im Rathaus Blieskastel geäußert. Bereits im Jahr 2018, so heißt es in der dazugehörigen Pressemitteilung, habe es erste Klagen über Schimmelbefall in der Kita Lautzkirchen gegeben.

Zwar habe ein schon damals in Auftrag gegebenes Gutachten bestätigt, dass hiervon keine Gesundheitsgefährdung ausgehe. Die in der Folge von der Bauverwaltung in Angriff genommenen Maßnahmen zur Beseitigung des Schimmelbefalls hätten aber bislang nicht den gewünschten dauerhaften Erfolg gebracht. Dem Rat des Gutachters folgend sei daher der Einbau einer Lüftungsanlage in Auftrag gegeben worden. „Stadtrat, der Ortsvorsteher und auch die Kita-Leitung wurden mehrfach, zuletzt im Bürgerdienste- Ausschuss im Januar dieses Jahres, über den Planungsstand informiert. Für die Umsetzung gibt es einen klaren Zeitplan“, heißt es wörtlich.

Danach sei nach Vorlage der Kostenberechnung durch das planende Büro Ende Februar, die Ausschreibung dann im März und im April/Mai die Vergabe der Umbaumaßnahmen vorgesehen, sodass rechtzeitig zum Ferienbeginn Ende Juli die notwendigen Maßnahmen erfolgen könnten. „Diese Informationen waren allen, die es wissen wollten, bekannt“, schreibt Uwe Brengel von der Stadt-Pressestelle. Von daher sei es unverständlich, dann in einer Pressemitteilung der CDU- Ortsratsfraktion von üblem Schimmelbefall zu sprechen und den Eindruck zu erwecken als würde die Verwaltung die geplanten Maßnahmen verschleppen.

Im Übrigen habe die Bauverwaltung auch völlig unabhängig von der jüngsten Berichterstattung und lange davor erneut Raumluftmessungen in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse des Gutachters, dass eine Belastung der Innenraumluft durch Schimmelpilz in keinem Zimmer nachweisbar sei, habe man in der jüngsten Bauausschusssitzung am 10. Februar mitgeteilt.

„Es ist wenig hilfreich und dient niemandem, wenn im politischen Raum – anstatt sich über den aktuellen Sachstand zu informieren – über vermeintliche Missstände öffentlich spekuliert wird und damit möglicherweise betroffene Eltern, Kinder und Kita-Mitarbeiter unnötig verunsichert werden“, so, der für Kitas zuständige Zweite Beigeordnete Guido Freidinger in seiner öffentlichen Stellungnahme abschließend.