Saarländerin lässt sich Lyoner- und Maggi-Tattoo stechen

Lyoner- und Maggi-Tattoo : Heimatliebe, die unter die Haut geht

Aus Liebe zu ihrer Heimat hat sich die Saarländerin Kristina Schappert einen Ring Lyoner-Fleischwurst und eine Flasche Maggi auf den rechten Oberschenkel tätowieren lassen. „Ich bin Tattoo-verrückt und wollte schon immer was Saarländisches haben“, sagte die 28-Jährige in Blieskastel.

Und da Lyoner und Maggi zu den kulinarischen Lieblingen der Saarländer gehörten, habe sie gedacht: „Da mache ich was draus.“

Noch zwei Saarlodri-Figuren – Zeichentrickfiguren, deren Clips einst im regionalen Werbefernsehen liefen – und der Spruch „Hauptsach gudd gess“ dazu – dann war das Tattoo am vergangenen Wochenende nach gut fünf Stunden fertig. „Ich bin begeistert“, sagte Schappert. Sie selbst sei auch ein Fan von Lyoner und Maggi. Ein Ring Lyoner sei bei ihr immer im Kühlschrank - und die Speisewürze komme überall dazu: „Also auf ein Butterbrot, in den Salat, aufs Frühstücksei“, erzählte die Tierarzthelferin. Und wenn sie unterwegs sei, habe sie immer eine kleine Flasche dabei: „Ein Maggifläschchen muss immer mit.“

Kristina Schappert. Foto: dpa/Oliver Dietze

Das Lyoner-Maggi-Tattoo sei ihre zehnte Tätowierung: Sie trage unter anderem bereits eine Biene, eine Fledermaus, eine Hundepfote und ein Leopardenmuster. Ob sie nicht fürchte, dass sie später mal ihr jetzt noch frisches Tattoo nicht mehr mögen werde? „Nein, das Saarland ist immer da. Und wenn ich mir ein Tattoo aussuche, dann bleibt es auch für ewig“, sagte sie. Heute schon freue sie sich auf wärmere Tage, wenn sie dann in kurzer Hose das Tattoo jedem zeigen könne.

Bisher habe sie nur positive Reaktionen bekommen. Es passe zu ihr, weil sei eben gerne ein bisschen verrückt sei. „Ich habe auch ab und zu verschiedene Haarfarben. Im Moment habe ich grün.“