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Saal in Mimbach erinnert an Jakob Heinrich Lützel

Im Matthias-Claudius-Haus in Mimbach : Adventsandacht mit neuem Namen für Gemeindesaal

Mit einer besonderen Adventsandacht am Samstag, 30. November, 19 Uhr im Saal des Matthias-Claudius-Hauses eröffnet die Protestantische Kirchengemeinde Mimbach die Adventszeit. So soll nach den Entdeckungen die die Restaurierung der Walckerorgel von 1860 mit der Namensgebung für den Gemeindesaal als „Jakob-Heinrich-Lützel-Saal“ der maßgebliche Kirchenmusiker und erste Kantor Zweibrückens geehrt werden.

Jakob Heinrich Lützel hat beim Bau der Mimbacher Orgel ganz wesentlich mitgewirkt. Sein Wissen und Können im Zusammenspiel mit dem damals schon berühmten Orgelbauer Friedrich Eberhard Walcker hat bei der Planung, beim Bau bei der Abnahme des Instruments eine herausragende Rolle gespielt. Nicht umsonst wird er in den schriftlichen Zeugnissen zur Mimbacher Orgel als besonderer Kenner und Fachmann gerade für die Mimbacher Orgel erwähnt. Die Saargemünder Malerin Christiane Koeppler hat im Vorfeld ein Portrait Lützels geschaffen, das bei „Kunst und Kirche“ feierlich ent­hüllt wurde. Das Bild wird zusammen mit der Kopie des Abnahmeprotokolls über die Orgel vom März 1860 künftig den Saal schmücken.

Mit Chorsätzen und Orgelkompositionen von Jakob Heinrich Lützel wird die adventliche Feierstunde musikalisch gestaltet werden. Pfarrerin Ines Weiland-Weiser zeichnet für die Liturgie und die adventliche Predigt verantwortlich, während Christoph Jakobi über Leben und Werk Lützels eine kurze Festrede halten wird.

Dieser festliche Akt wird auch das Festjahr „250 Jahre Dom des Bliesgaus/Christuskirche Mimbach“ einleiten, das dann in den Festgottesdienst am Sonntag, 12. Januar 2020, 15 Uhr, in der Christuskirche münden wird.