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Ruf nach einem Fördergeld-Manager wird in Blieskastel laut

SPD und Grüne sind sich hier sehr einig : Ein Fördergeld-Manager soll’s in Blieskastel richten

In Blieskastel wird der Ruf nach Zuschüssen und Fördergeldern für Investitionsmaßnahmen laut. Und so beantragen SPD und Grüne die Einrichtung eines „Kommunalen Förderungsmanagements“ bei der Stadt Blieskastel.

Nach den Vorstellungen der beiden Kooperationsfraktionen im Blieskasteler Stadtrat sollen damit in Zukunft gezielt Förderprogramme des Landes, des Bundes und der Europäischen Union, aber auch privater Stiftungen und Fördervereinigungen wie beispielsweise „Aktion Mensch“ oder der Kulturstiftung ausfindig und zur Finanzierung städtischer Projekte nutzbar gemacht werden.

„Angesichts knapper Kassen einerseits und dringend anstehender Investitionsmaßnahmen in Kitas, Schulen und sonstiger städtischer Gebäude und Einrichtungen, aber auch in die Entwicklung unserer Stadtteile andererseits, können wir es uns nicht länger leisten, auf Zuschüsse Dritter zu verzichten“, sagt der für die sozialen Einrichtungen zuständige Beigeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, Guido Freidinger.

Zukünftig sollen die vielfältigen und oft sehr spezifischen öffentlichen und privaten Förderprogramme beispielsweise im Bereich der erneuerbaren Energien, der Energieeinsparung, des Klimaschutzes, aber auch der Städtebauförderung gezielt in Anspruch genommen werden. „Da das Aufspüren und die Inanspruchnahme solcher Förderprogramme in den vergangenen Jahren immer komplizierter und aufwendiger geworden sind, wollen wir diese Aufgabenstellung zukünftig an einer Stelle bündeln und damit zentrales Know-how sammeln und Kompetenzen aufbauen, die dann je nach Themenfeld allen Fachbereichen zur Verfügung stehen sollen, so der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Lukas Paltz.

„Dadurch, dass dieses Aufgabenfeld im Rahmen der Neubesetzung einer derzeit im Stellenplan vorhandenen, aber vakanten und zur Ausschreibung anstehenden Stelle besetzt werden kann, kommt es auch nicht zu einer Stellenmehrung und damit Kostensteigerung, so der Fraktionsvorsitzende der SPD, Achim Jesel. Diese neue Aufgabe werde nach Ausschreibung „hoffentlich bald besetzt“.