Blasmusik im Bliestal : Posaunisten trafen sich in Breitfurt

Joachim „Mecki“ Forsch hatte in den Hinterhof seines Wohnhauses eingeladen.

Zum fünften Mal gastierten Posaunisten der Region auf Einladung von Joachim „Mecki“ Forsch in Breitfurt. Aus dem ganzen Bliesgau und der Westpfalz waren knapp 20 Instrumentalisten, darunter erstmals Philipp Uhl aus Trulben, in den verträumten Hinterhof seines Wohnhauses gekommen. So gab es neben dem kameradschaftlichen Miteinander auch open air einige Kompositionen zu hören. Dazu zählten einige Quartette vierstimmig besetzt, wozu auch Klassiker wie „O Täler weit, O Höhen“ aus der Feder von Felix Mendelssohn Bartholdy, das Wanderlied „Wohl auf noch getrunken“, den Pop-Evergreen „Yesterday“ der Beatles oder „Summertime“ aus der Oper „Porgy and Bess“ von George Gershwin gehörten.

Als Zwölfjähriger war Forsch zur Musik gekommen. „Mein Onkel Helmut Forsch, der auch Posaune spielte, hat mich dazu gebracht und mir auch die ersten Stunden gegeben“, erinnert er sich. Später verfeinerte er sein Können bei Willi Gentes und Jürgen Welsch, über den er vor 35 Jahren auch zur Big Band „Beer River Baskets“ gekommen war. Neben der Posaune spielt er noch Bariton-Tenorhorn und Alphorn, war vor vielen Jahren gemeinsam mit Klaus Dejon, der ebenfalls zu den Stammgästen im „Bliestal-Posaunistentreffen“ gehört, auch Mitbegründer der Blasmusikkapelle „Hofgassler“, Zudem spielt er noch im Musikverein Gersheim. Forsch freute sich, dass das Treffen nach einjähriger Pause wieder stattfinden konnte und lobte den Korpsgeist seiner Mitstreiter. „Einen solchen Zusammenhalt wie bei den Posaunisten existiert in keinem anderen Register“, ist er sich sicher. Angereist waren die Musiker aus Bierbach, Blieskastel, Einöd, Gersheim, Kirrberg, Mimbach, Rubenheim und Trulben, Das schon zur Tradition gewordene Treffen soll auf jeden Fall im kommenden Jahr wieder stattfinden und für die Zukunft beizubehalten.