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Polizei zieht von Webenheim nach Blieskastel-Mitte

Eine klasse Nachricht für Blieskastel : Dem Umzug der Polizei steht nichts mehr im Weg

CDU-Landtagsabgeordnete Schmitt-Lang: Das Saar-Innenministerium gibt den hierzu benötigten finanziellen Zuschuss.

Die Polizei soll von Webenheim näher in die Innenstadt rücken, so ist es für Blieskastel schon seit zwei Jahren geplant. Und jetzt scheint der Durchbruch erreicht, wie ganz aktuell unsere Zeitung erfuhr. „Ich bin ständig mit dem Innenministerium im Gespräch, um dieses und andere Themen für unsere Stadt voranzubringen“, so die Blieskasteler Landtagsabgeordnete Jutta Schmitt-Lang (CDU). „Auf Nachfrage erhielt ich nun die erfreuliche Rückmeldung, dass Minister Klaus Bouillon alle wesentlichen Umbaukosten für eine Vermietung an die Polizei übernehmen kann. Insgesamt geht es um über 200 000 Euro.“

Nun könne das Projekt zügig umgesetzt werden, zeigen sich Blieskasteler CDU-Vertreter überzeugt. Damit trägt das Ministerium sogar allgemeine Umbau- und Sanierungskosten der Stadt, um die Räume vermietungsfähig zu machen. Die nicht unerheblichen Kosten für zusätzliche Sicherheitsanforderungen der Polizei bezahle, so Schmitt-Lang, ohnehin das Innenministerium. Vorgesehen ist, dass die uniformierten Beamten ins „Haus des Bürgers“ (vormals Amtsgericht, Luitpoldplatz) einquartiert werden. Jutta Schmitt-Lang lobt in dieser Sache ausdrücklich Bürgermeister Bernd Hertzler, der sich bei der Raumfrage unvoreingenommen gezeigt und das Thema seiner Amtvorgängerin sachlich betrachtet und weiterverfolgt habe. „Nur wenn klar ist, dass der Umzug in die Stadt auch vor Ort unterstützt wird, können Gespräche und Verhandlungen um die Finanzierung erfolgreich sein“, sagt die Landtagsabgeordnete, und: „Wenn wir alle gemeinsam nach Lösungen suchen, kommen wir auch gemeinsam ans Ziel.“ Die Stadt Blieskastel gewinne nun mehrfach durch die avisierte Lösung, denn: Die Polizei sei für die Bürger leichter erreichbar und sichtbarer im Stadtbild. Die Kooperation zwischen dem Ordnungsamt der Stadt und der Polizei könne zu einer echten Sicherheitspartnerschaft unter einem gemeinsamen Dach ausgebaut werden. Das bringe kurze Wege und direktere Abstimmungen. Im Übrigen habe die Stadt langfristig einen zuverlässigen Mieter, und die Immobilie werde auf Kosten des Landes aufgewertet.

Innenminister Bouillon habe bereits bei der Sanierung des Freizeitzentrums ebenso wie bei den Brücken für Niederwürzbach und Breitfurt/Wolfersheim gezeigt, dass er für die strukturschwache Bliesgau-Kommune ein offenes Ohr hat. „Wo Kommunalpolitik und Land Hand in Hand arbeiten, können wir vieles für unsere Region möglich machen“, sagt Schmitt-Lang.