Bliesgau? Natürlich: Heute sind wir im Rahmen unserer neuen Serie in Blieskastel „Im Orangerie-Garten kommen die Generationen zusammen“

Blieskastel · Serie „Bliesgau? Natürlich“: Heute sind wir mit Ortsvorsteher Jürgen Trautmann in Blieskastel-Mitte unterwegs.

 Hans-Jürgen Trautmann, der Ortsvorsteher von Blieskastel, im Garten der Orangerie.

Hans-Jürgen Trautmann, der Ortsvorsteher von Blieskastel, im Garten der Orangerie.

Foto: BeckerBredel

Die Ortsvorsteher unserer Kommunen kümmern sich das ganze Jahr hindurch um die kleinen Dinge im Ort, sind Bindeglied zwischen Verwaltung und den Bürgern. Wir werden die in den nächsten Wochen jeweils an ihren Lieblingsplätzen treffen und mit ihnen „übers Dorf“ reden und natürlich über die schönen Ecken im Bliesgau.

Heute sind wir mit Jürgen Trautmann aus Lautzkirchen unterwegs. Er ist der Ortsvorsteher in Blieskastel. Der gebürtige Bad Kreuznacher ist in seinem Leben viel in der Republik herumgereist, als Bankkaufmann war er in der Erwachsenenbildung tätig und schulte Bänker von Sparkassen in ganz Deutschland. Seit 17 Jahren ist er Ortsvorsteher, seine Wahlheimat hat es ihm angetan.

Der CDU-Politiker wählt den Garten der Orangerie für das Treffen mit unserer Zeitung: „Hier kommen die Generationen zusammen. Diese grüne Insel zwischen Kindergarten, Grundschule, Gymnasium, Kirche und Altenheim bietet allen Menschen einen ruhigen Platz in unmittelbarer Stadtnähe. Wenn in Kürze alles blüht, wird man es richtig genießen können“, sagt er und zeigt auf die vorbereiteten Pflanzungen. Drei Schnapsfläschchen liegen herum, das ist der einzige Müll.

Die Anlage präsentiert sich sauber, nebenan sitzen Schüler und genießen die Pause, auf dem nahen Schulhof feiern Abiturienten mit lauter Musik: „Natürlich ist die Anlage auch mal ein Hotspot, aber die Jugend muss auch das Abi feiern. Ich verstehe das“, sagt er und reckt den Daumen nach oben, als eine Gruppe Abiturienten mit Schultüten im Rahmen ihrer Mottowoche verkleidet vorbeikommt. „Ich finde, Blieskastel ist die schönste Barockstadt des Saarlandes. Und wir haben einiges zu bieten. Werben möchte ich für das Schwarzbachtal mit der Kneippanlage oder die Wanderwege rund um die Klinik. Dankbar bin ich für Privatleute, die im Ort für den Denkmalschutz Geld ausgeben und die Häuser erhalten. Das macht mich richtig zufrieden, wenn ich so etwas sehe.“ Gerade werde ein altes Haus am Schlossberg saniert (wir berichteten) und das ehemalige Gasthaus Schwalb sei denkmalgerecht neu genutzt für Wohnzwecke. Trautmann fühlt sich wohl in Blieskastel und dankt den Anwohnern, die entscheidenden Anteil an dem sehenswerten Stadtbild hätten.

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