Ortsrat fördert kulturelle Arbeit

Fünf Kultur treibende Vereine wurden in der jüngsten Sitzung des Ortsrates Blieskastel-Mitte für ihr besonderes Engagement ausgezeichnet. Positiv war denn auch das Fazit von Ortsvorsteher Jürgen Trautmann.

Für das kommende Jahr hat der Ortsrat Blieskastel-Mitte einige Projekte angestoßen und auf den Weg gebracht. "Im Frühjahr geht es mit der barrierefreien Altstadt los. Zunächst wird die rechte Seite der Von-der-Leyen-Straße vom Paradeplatz aus bis zum Luitpoldplatz in Angriff genommen", informierte Ortsvorsteher Jürgen Trautmann, CDU , bei der Sitzung im SC-Sportheim. Auf Vordermann gebracht werde die Kneippanlage im Schwarzweihertal, und Zweiradfahrer dürfen sich über Fahrradständer in der Altstadt ebenso freuen wie über Fahrradboxen in Lautzkirchen. Auf dem dortigen Friedhof wird eine weitere Urnenwand erstellt.

Weitere Urnenwand

"Die Aktion des Ortsrates ,Papier statt Plastik' verlief erfolgreich, ein Vertrag mit dem Verein Stadtmarketing für neue Tüten folgt", so Trautmann, der abschließend Kultur treibende Vereine auszeichnete. Über je 250 Euro Förderung aus dem Budget dürfen sich fünf Vereine freuen. Adam Klammes, ehemaliges Ratsmitglied, hat auch nach seinem Ausscheiden das Wirken der Vereine während des letzten Jahres akribisch aufgelistet. Eine Arbeitsgruppe mit Birgit Fromm, SPD , Anna Uhl, Grüne, und Frank Roppenecker, CDU , hatte die Empfehlung von Klammes geprüft, einstimmig danach der Beschluss des Ortsrates. In den Genuss kommen diesmal die BKG "Nix wie druff" mit ihrer ausgezeichneten Jugendarbeit, die Volkstanzgruppe und der Orchesterverein Lautzkirchen, das neue Ensemble Vocara, das sich auf Initiative von Chorleiter Sebastian Müller und Horst Schmitt aus der Schola Cantorum herausbildete, sowie die Gruppe Collegium Vocale im Jahr des 25-jährigen Bestehens. Einen Sonderpreis über 250 Euro erhielt auf Vorschlag des Ortsvorstehers die Arbeiterwohlfahrt (Awo) Blieskastel , die seit 1993 Heinz Meurer und Horst Sommer leiteten und die derzeit von Ellen Kugel geführt wird.

"Jeweils über 30 Besucher aus dem Stadtgebiet kommen zu unserem Spielenachmittag oder zur Suppenküche in die vor sechs Jahren bezogenen Räume in der Bliesgaustraße", gab Günter Bauer für die Awo einen Einblick in das Angebot, das auf Wunsch der Besucher in diesem Jahr mit Filmnachmittagen ausgebaut und aufgewertet werden soll.