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Neue Aufenthaltsqualität soll es am Gollenstein in Blieskastel geben

Aus der Kommunalpolitik : Am Gollenstein soll’s gemütlich werden

Der Ortsrat Blieskastel-Mitte hat neue Pläne geschmiedet. Auch rund um das Wahrzeichen von Blieskastel.

Zur Sitzung des Ortsrates Blieskastel-Mitte begrüßte Ortsvorsteher Jürgen Trautmann (CDU) alle 13 Mitglieder des kommunalen Gremiums, diesmal im großen Sitzungssaal des Rathauses – aus den allseits bekannten Gründen. Einstimmig wurden alle Beschlüsse gefasst, so auch der zum Haushalt 2020, der für die Stadtteile Alschbach, Lautzkirchen und Mitte insgesamt 25 600 Euro vorsieht. Mit einem Pavillon und einer Sitzgruppe soll das Gelände um den Gollenstein aufgewertet und die Kneippanlage im Schwarzweihertal auf Vordermann gebracht werden. „Diese Maßnahme wird zu 80 Prozent bis maximal 11 000 Euro aus dem Regionalbudget bezuschusst“, teilte Jürgen Trautmann mit. Für Spielplätze sind im Haushalt 4000 Euro ausgewiesen, der gleiche Betrag für Sonnenschutz an der Grundschule. Auf Maßnahmen in der historischen Altstadt entfällt der finanziell größte Brocken mit 10 000 Euro. Ausgiebig diskutiert wurde die Parksituation in der Homburger Straße in Lautzkirchen vor der Einmündung nach Bierbach und zum Edeka- Geschäft sowie in der Pirminiusstraße vor dem ehemaligen Schreibwarenladen Kraus. „Obwohl dieser Laden geschlossen ist, wird davor trotzdem ständig geparkt, was jeweils zu Rückstaus im Autoverkehr führt“, so der Ortsvorsteher. Der Ortsrat beauftragte die Verwaltung um Prüfung, was zur dortigen Entspannung des Verkehrs getan werden kann. Der Rat zeigte erneut sein Herz für Kinder, denn er beabsichtigt auf dem großen Spielplatz in der Mozartstraße Lautzkirchen ein „Wiedersehensfest“ für Kinder und Familien. Anna Uhl, Bündnis 90/Grüne, erläuterte die Idee des Ortsrates, der als Organisator für die Jüngsten Eis spendiert und die Eltern zu Kuchen und Getränken als Mitmachfest einlädt. Nähere Erläuterungen gab Jutta Schmitt-Lang (CDU). „Erst wenn es die Rechtsverordnung zulässt, kann das Wiedersehensfest steigen“, hielt der Ortsvorsteher fest. „Sollte das Fest erst im Herbst stattfinden können, gibt es statt Eis die ersten Lebkuchen als Spende“, erklärte mit einem Lächeln Andreas Schuler (CDU). Als Erinnerung an diesen besonderen Tag dürfe jedes Kind mit Fingerfarben seinen Handabdruck auf ein großes Stoffstück drucken und mit seinem Namen beschriften. Zum Abschluss der Sitzung dankte Mathias Zumpf (SPD) im Namen des Ortsrates den Personen in den drei Stadtteilen, die sich als Corona-Maskenverteiler bereiterklärt hatten. 70 Leute hätten sich zunächst gemeldet, 130 Helfer kamen letztlich.