1. Saarland
  2. Saarpfalz-Kreis
  3. Blieskastel

Nach Schimmel-Befall in Kita Lautzkirchen: Kita zieht nach Bierbach um

Nach Schimmel-Befall in Kita Lautzkirchen : Lösung für Kita St. Mauritius steht

In der Kita St. Mauritius in Lautzkirchen waren in den Ferien dringende Sanierungsarbeiten geplant. Zu Beginn der Arbeiten wurde im Erdgeschoss Schimmel entdeckt (wir berichteten). Wie die Stadt Blieskastel mitteilt, wird die Beseitigung des Schimmels etwa vier Wochen in Anspruch nehmen, erst danach können die ursprünglich geplanten Bauarbeiten im Erdgeschoss fortgesetzt werden.

In enger Abstimmung und Zusammenarbeit zwischen der Pfarrei Heilige Familie als Betriebsträgerin und der Stadt als Bauträgerin konnten kurzfristig Termine mit den Entscheidungsträgern des Landes-und Kreisjugendamtes vereinbart werden, um die Betreuung an einem alternativen Standort möglich zu machen. Die Betreuung wird jetzt ab dem 20. August in der ehemaligen Kita Bierbach an der Blies stattfinden. Die Eltern der Kinder wurden hierüber laut Stadt inzwischen auch schon schriftlich informiert. Um die ehemalige Kita wieder in Betrieb nehmen zu können, müssen dort kurzfristig noch kleinere Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden. Diese werden bis voraussichtlich 15. August abgeschlossen sein. Danach müssen noch Mobiliar und Einrichtungsgegenstände eingeräumt werden.

Wie Pfarrer Klein als Vertreter der Pfarrei und Guido Freidinger als zuständiger Beigeordneter mitteilten, arbeiten Betriebs- und Gebäudeträger eng und vertrauensvoll zusammen, um die für den 20. August geplante Aufnahme am Standort Bierbach zu gewährleisten. Nur durch die reibungslose Zusammenarbeit zwischen beiden Trägern und die unbürokratische Mitwirkung der Verantwortlichen beim Kreis und beim Land konnte schließlich so kurzfristig eine tragfähige Standort-Alternative realisiert werden. Ein besonderer Dank gelte den Mitarbeiterinnen in der Kita, die trotz Ferien den Umzug bewältigt haben, sowie Jörg Penthin und Marc Tussing von der Stadt, die sofort nach Entdecken des Schimmels alle notwendigen Schritte eingeleitet hätten, so die beiden Träger-Vertreter abschließend.