Musik und Lieder aus aller Welt

Niederwürzbach. Der Spiel- und Wanderclub Niederwürzbach setzte am Sonntag, 7. November, die Reihe seiner Herbstkonzerte unter dem Motto "Musik und Lieder aus aller Welt" zum 33. Mal fort. Unter der Leitung ihres Dirigenten Marcel Wirtz brachte die Spielgemeinschaft des Zupforchesters des Spiel- und Wanderclubs Niederwürzbach und des Mandolinenorchesters St

Niederwürzbach. Der Spiel- und Wanderclub Niederwürzbach setzte am Sonntag, 7. November, die Reihe seiner Herbstkonzerte unter dem Motto "Musik und Lieder aus aller Welt" zum 33. Mal fort. Unter der Leitung ihres Dirigenten Marcel Wirtz brachte die Spielgemeinschaft des Zupforchesters des Spiel- und Wanderclubs Niederwürzbach und des Mandolinenorchesters St. Ingbert in der gut besuchten Würzbachhalle Kompositionen für Zupforchester sowie Evergreens und Lieder aus Folklore und Filmmusik dar. Eingeleitet wurde der klassische Teil mit dem Stück "Capriccio h-Moll" von Michael Wagner, das vom Orchester spieltechnisch und dynamisch sehr gut vorgetragen wurde. Moderator Volker Carl Jacoby, ein über die Landesgrenzen hinaus bekannter Autor, Liedermacher, Kabarettist und Lyriker, lieferte gekonnt mit treffenden Worten die notwendigen Hintergrundinformationen für das aufmerksame Publikum. Untermalt wurde die Moderation zudem durch besinnlich vorgetragene herbstliche Gedichte. Nach dem "Orchesterquartett C-Dur" von Carl Stamitz folgte "Concertino Veneziano" von Ralf Paulsen-Bahnsen, bei dem die Solistin Dorothee Göddel auf der (Barock-) Blockflöte glänzte. Als Höhepunkt des ersten Teils wurde das japanische symphonische Gedicht "Hoku 1" von Seiichi Suzuki - unterstützt von Christian Meißner am Schlagwerk - tongewaltig vorgetragen. Den Abschluss des klassischen Teils bildeten das "Trio D-Dur" von Giovanni Battista Cedronio und das Stück "Ein gut Danzerei" von Elke Tober-Vogt, das von Dorothee Göddel erneut auf der Blockflöte unterstützt wurde. Beide Vorträge waren wiederum vom hohen Niveau des Orchesters geprägt. Den Auftakt des zweiten Programmteils bildete das spanische Volkslied "El Vito" von Horst Kolbe gefolgt von der bekannten Melodie "Rot ist der Wein" (Spanish Eyes) von Bert Kaempfert. Danach eroberte Wladimir Makarow vom Staatstheater Saarbrücken mit gefühlvoller und einfühlsamer Tenorstimme bei den beiden Stücken "Ein Schiff wird kommen" von Lale Anderson und "Maria Marie" von Eduardo die Capua die Herzen der Zuhörer. Nach dem Zwischenstück des Orchesters "Guantanamera" von Joseíto Fernandéz begeisterten Wladimir Makarow und das Orchester mit den weltbekannten Liedern "Granada" von Augustin Lara und "Valenzia" von Lucien Boyer das Publikum. Für die engagierte Darstellung und den gelungenen Abend gab es deshalb am Ende von den Zuhörern einen tosenden Applaus, so dass die Akteure nicht umher kamen, zwei weitere Zugaben zu geben. red