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Leserbrief zur Drückjagd in Blieskastel

Leserbrief zur Drückjagd in Blieskastel : Selbsternannter Corona-Sheriff

Zur Drückjagd in Blieskastel

Mit Verwunderung habe ich den Artikel: „Drückjagd in Blieskastel – immer dem Schwarzwild hinterher – gelesen. Wie weit sind wir gekommen? Ein selbsternannter Corona-Sheriff „schwärzt“ eine Jagdgemeinschaft an? Schon an der Wortwahl in seinem Brief wird doch klar, dass es sich hier um einen Tierschützer handeln muss -dem diese Drückjagd gegen seine Einstellung geht.

Wer vor umherfliegenden Geschossen und rasenden, angeschossenen Wildschweinen spricht lebt wohl in seiner eigenen Welt und hat von „Waidgerechtigkeit“ der Jägerschaft noch nichts gehört. Vielmehr störe ich mich an der Berichterstattung, dass es ein solcher Bericht überhaupt in die Zeitung schafft.

Machen Sie doch mal an einem schönen Sonntagmittag einen Spaziergang über den Römerweg zwischen Seelbach, Ommersheim und Heckendalheim. Da bekommt der Begriff „Superspreader-Event“ eine ganz neue Bedeutung...dagegen sieht die Jagdgemeinschaft bei einer Drückjagd richtig klein aus.

Waidmannsheil!