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Leserbrief zum Ärger mit Hundekot in Niederwürzbach

Leserbrief zum Ärger mit Hundekot in Niederwürzbach : Warum keine Tütenspender?

Ärger mit Hundehaufen

Vorweg gesagt: Ich gehöre zu den Hundehaltern, denen die Kotbeutel nie ausgehen und die sie auch konsequent benutzen.

Ich teile die Verärgerung von Herrn Hauth, Frau Linz und allen Betroffenen. Das Problem besteht allerdings nicht allein in der Würzbachhallenstraße, sondern auch in meiner Wohnstraße sind ständig Kothaufen verschiedener Größe mitten auf dem Bürgersteig anzutreffen.

Ich habe allerdings eine gewisse Vorstellung von den Verursachern und warte nur auf eine Beweislage, die mir ermöglicht, Anzeige gegen diese rücksichtslosen Zeitgenossen zu erstatten.

Würde jeder Hundehalter die Hinterlassenschaften seines Vierbeiners ordnungsgemäß beseitigen, könnte das auch der Problematik mit den Giftködern entgegenwirken, die mit Sicherheit von rachsüchtigen Hundehassern, die sich auf irgendeine Art mit Hundehaufen konfrontiert sahen, ausgelegt werden.

Hierzu auch meine Frage an die Verwaltung der Stadt Blieskastel: Warum werden im Bereich ausgeprägter „Gassi-Schwerpunkte“ (wie beispielsweise die Würzbachhallenstraße und die Straße am Annahof mit dem weiterführenden Waldweg) keine Tütenspender aufgestellt, wie sie in anderen Gemeinden häufig anzutreffen sind?

Den Kopf schütteln musste ich allerdings über die Forderung unserer Ortsvorsteherin am Ende des Artikels, die Kotbeutel zuhause zu entsorgen. Wenn einer meiner Hunde sein „großes Geschäft“ gleich zu Anfang unserer Gassirunde erledigt, soll ich wohl den Beutel vorbei an mehreren Abfalleimern am Weg eine Stunde oder länger durch den Wald tragen? Das ist wohl ein schlechter Witz.