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Leserbrief zu Hundehaufen in Niederwürzbach

Leserbrief zu Hundehaufen in Niederwürzbach : Eine potenzielle Gefahr

Ärger mit Hundehaufen

Leider stellt sich dieses Problem nicht nur in Niederwürzbach. Insofern kann ich die Aussagen von Ortsvorsteherin Petra Linz weitestgehend nachvollziehen. In Teilen würde ich sogar noch weitergehen, denn jeder Tierhalter geht mit der Anschaffung eines Tieres auch Verpflichtungen ein. Dazu gehören unter anderem Erziehung, Versorgung und auch Hygiene. Offensichtlich sind sich nicht alle Tierhalter dessen bewusst, oder liegt es an deren Intellekt, Empathie oder Bequemlichkeit? Jeder Hundebesitzer weiß, dass die nicht entsorgte Hinterlassenschaft seines besten Freundes eine potenzielle Gefahr beziehungsweise Beeinträchtigung anderer darstellt. Oft habe ich als Hundebesitzer auch die Hinterlassenschaft anderer Hunde an exponierten Stellen entsorgt, um mich selbst vor diesen Tretminen zu schützen, falls ich den Weg nochmals gehe. Manchmal bleibt mir jedoch nichts anderes übrig, als mich bezüglich dieser Verantwortungslosigkeit fremdzuschämen. 

Mir ist wohl bewusst, dass die Entsorgung der Hundetüten für die Mitarbeiter der Stadt keine angenehme Arbeit darstellt. Das bringt nun mal der Beruf mit sich, denn selten sind Mülleimer mit angenehm riechenden Delikatessen gefüllt. Die Stadt, bzw. die Gemeindevertreter sollten jedoch froh sein, dass es viele Hundebesitzer gibt, die die Entsorgung in öffentlichen Mülleimern vornehmen. Dies sollte es der Gemeinde wert sein, dass diese Menschen einen kleinen Beitrag zu einer sauberen Stadt leisten. Oder wollen sie diese Leute mit ihrer Forderung die Tüten zu Hause zu entsorgen auch noch vergraulen?

Diese würden dort ebenfalls im Müll landen!