Lehrreiche Zeitreise ins Mittelalter

Blieskastel. Trotz widriger Umstände führte der Historische Verein Blieskastel einen erfolgreichen Tag der offenen Tür in den Ausgrabungen auf dem Schlossberg durch. Obwohl das Grabungsgelände wegen eines Baugerüstes nicht betreten werden konnte, fanden zahlreiche Besucher den Weg in die Räumlichkeiten des Internatsgebäudes

Blieskastel. Trotz widriger Umstände führte der Historische Verein Blieskastel einen erfolgreichen Tag der offenen Tür in den Ausgrabungen auf dem Schlossberg durch. Obwohl das Grabungsgelände wegen eines Baugerüstes nicht betreten werden konnte, fanden zahlreiche Besucher den Weg in die Räumlichkeiten des Internatsgebäudes. Olaf Vieweg erläuterte anhand der Grabungsfunde sowie zahlreicher Bildtafeln und Fotografien abwechslungsreich und mit viel Sachkenntnis den Stand der Grabung. Die IG Burg & Schloss Blieskastel wurde an diesem Tag von einem Samurai aus dem 13. Jahrhundert unterstützt. Die Samurai waren die Elitekämpfer Japans, perfekt trainiert und mit einem komplexen Ehrencodex. Dieser Krieger, dargestellt durch Bernhard Hennrich, erschien in voller Rüstung und gut bewaffnet mit dem typischen Schwert der Samurai, dem Katana-Langschwert. Über diese Präsentation gab es großes Staunen beim Publikum, besonders bei den Kindern. Bei der IG Burg & Schloss konnte man sich über Kleidung und Lebensumstände im Mittelalter informieren sowie über die Geschichte der Grafen von Castel. Die Tempelritter berichteten über die wechselvolle Geschichte ihres legendären Ordens. Hier wurden auch allerhand Rüstzeug und Waffen präsentiert, und wer mutig genug war, durfte einmal in die Rüstung eines Kreuzritters schlüpfen. Auch die "kleinen Ritter" kamen voll auf ihre Kosten und probierten eifrig Helme, Kettenhauben und Handschuhe an, wie der Historische Verein Blieskastel weiter mitteilt. red Wer neugierig geworden ist und auch gerne einmal eine Zeitreise zu den Wurzeln Blieskastels antreten möchte, hat in diesem Jahr noch an zwei Tagen die Gelegenheit dazu: Am 15. August sowie am 19. September werden wieder die Türen zu den Ausgrabungen geöffnet sein.