„Landwirtschaft und Natur ist gedient“

Pinningen · Das Ziel war die Verbesserung der agrarstrukturellen Rahmenbedingungen: Die Wegebaumaßnahmen können voraussichtlich noch in diesem Monat abgeschlossenen werden. Die Kosten liegen bei rund 565 000 Euro.

 Staatssekretär Roland Krämer (rechts) übergibt Ortsvorsteher Klaus Rauls den Zuwendungsbescheid. Foto: Ministerium

Staatssekretär Roland Krämer (rechts) übergibt Ortsvorsteher Klaus Rauls den Zuwendungsbescheid. Foto: Ministerium

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"Das beschleunigte Zusammenlegungsverfahren Pinningen demonstriert in vorbildlicher Weise, wie sinnvoll und effektiv die Flurbereinigung im Saarland ist. Alle Beteiligten gehen zufrieden auseinander, und sowohl der Landwirtschaft als auch der Natur ist gedient", so Umwelt-Staatssekretär Roland Krämer bei der Übergabe des letzten Zuwendungsbescheids über 14 000 Euro in diesem Verfahren an die Stadt Blieskastel . Ziel war zum einen die Verbesserung der agrarstrukturellen Rahmenbedingungen. Zum anderen sollten die zu erwartenden landwirtschaftlichen Intensivierungstendenzen durch Maßnahmen zur Sicherung der vorhandenen intakten und gut strukturierten Kulturlandschaft ausgeglichen werden. Pinningen gehört zu den klimatisch begünstigten Muschelkalklandschaften des Saarlandes. Nicht zuletzt sollte das Verfahren der Entflechtung von Nutzungskonflikten zwischen der Landwirtschaft einerseits und Naturschutz-, Siedlungs- und Freizeitaktivitäten andererseits dienen. Das Verfahren wurde von der Stadt Blieskastel , vom damaligen Ortsrat Neualtheim, der Landwirtschaftskammer und den vor Ort ansässigen Landwirten begrüßt. Die Bevölkerung stand dem Verfahren positiv gegenüber. Die Stadt Blieskastel übernahm den 20-prozentigen Eigenanteil an den Ausführungskosten mit Unterstützung der Jagdgenossenschaft von Pinningen . Die Verhandlungen mit den Beteiligten über die Gestaltung der neu geordneten Grundstücke konnten innerhalb von nur drei Jahren abgewickelt werden. Nach Genehmigung des Ausbauplans durch die Obere Flurbereinigungsbehörde und die Bereitstellung der erforderlichen Mittel von insgesamt rund 565 000 Euro können die Wegebaumaßnahmen samt Ausgleichsmaßnahmen, die 2011 begonnen wurden, voraussichtlich noch in diesem Monat abgeschlossen werden.

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