Konzert des Homburger Frauenchors am 15. September in Blieskastel

Konzert : Der Homburger Frauenchor ist zu Gast in Blieskastel

Ein in den letzten Jahren gern gehörter und willkommener Gast in der Protestantischen Kirche in Blieskastel ist der Homburger Frauenchor unter der Leitung von Chormusikdirektor Kurt Kihm. Aus ihrem reichhaltigen Repertoire nationaler und internationaler Konzert-Erfolge singen die Damen aus Homburg und Umgebung am Sonntag, 15. September, um 17 Uhr geistliche Chorwerke aus der klassisch-romantischen Tradition unter anderem von Händel, Haydn, Mozart, Mendelssohn, Rheinberger oder Franck.

Es erklingen aber auch Vertonungen aus jüngster Zeit wie das innige „Pie Jesu“ von Andrew Lloyd Webber, „King David‘s Hallelujah“ von Leonard Cohen oder die tröstliche Jesaja-Verheißung „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst“ in einer Chorbearbeitung von Paul O. Krick nach Gilbrecht Schäl. Zwischen den vier größeren Programmblöcken spricht Pfarrer Matthias App verbindende und erläuternde Worte. Wie in der Psalm-Vertonung „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“ von Joseph Haydn ist die erste Werkfolge geprägt vom Staunen über die Schöpfung Gottes. In der zweiten erklingt die Bitte um besondere Zuwendung des Allmächtigen wie in der Motette „Inclina Domine“ des Hochromantikers Joseph Rheinberger. Dankbarkeit über die Geborgenheit in Gott spricht aus der Jesaja-Vertonung „Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein“ ebenso wie im neuen Kirchengesang von Klaus Heizmann „Ein Lied soll neu erklingen“` oder im bekannten Negro-Spiritual „Swing low, sweet chariot“. Selbst im letzten Programmblock leuchtet eine besondere Glaubensfreude auf, wenn die Sängerinnen des Homburger Frauenchors das sanfte Wiegenlied „La-Le-Lu“ von Heino Gaze anstimmen, sich nach Johannes Brahms dem „Traum vom Glück“ hingeben oder mit Gerhard Rabe voll Dankbarkeit die Jahreszeiten eines „Farbigen Jahres“ vorüber gleiten lassen. Die Solopartien übernimmt im Konzert die Sopranistin Ulrike Jäger-Borr aus Kirkel, die Klavierbegleitungen der Homburger Konzertpianist Paul O. Krick.

Der Eintritt ist frei. Über eine Spende am Ausgang zur Deckung der Unkosten würden sich die Ausführenden allerdings freuen.

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