Interkommunale Zusammenarbeit zwischen Blieskastel und Homburg

Interkommunale Zusammenarbeit : Homburg und Blieskastel starten bald Ordnungsdienst

Die Zusammenarbeit der Städte Homburg und Blieskastel beim kommunalen Ordnungsdienst rückt offenbar näher. Am 12. Dezember wird das Thema im Homburger Stadtrat behandelt, der wie sein Blieskasteler Pendant erst grünes Licht geben muss.

Dann muss die Kommunalaufsicht zustimmen. Homburgs Sprecher Jürgen Kruthoff führt aus, dass es bereits im Mai einen Vorvertrag mit Blieskastel gegeben habe. Dann kam der Plan aber ins Stocken. Nötig zur Umsetzung sei auch die Zustimmung beider Personalräte gewesen. Der Homburger habe sein Okay hier am 24. Oktober gegeben. Die entsprechenden Ordnungsamt-Mitarbeiter seien indes von der Stadt Homburg schon seit Mai mit einer Zwei-Jahres-Befristung eingestellt.

Vorgesehen ist laut Kruthoff, dass diese künftig ihren Dienst (rund 40 Stunden pro Woche) zur Hälfte in Homburg und zur anderen in Blieskastel verrichten. Blieskastel indes stellt das Dienstfahrzeug. Dieses solle neutral lackiert sein und mittels austauschbaren Magnetschildern je nach Einsatzgebiet mit „Homburg“ oder „Blieskastel“ beschriftet sein.

Blieskastel, das aktuell kein solches Personal habe, könne dann auf erfahrene Ordnungsdienstmitarbeiter zugreifen. Homburg ist zudem breiter aufgestellt und außerdem seien Synergieeffekte möglich. Als einen bisherigen Kritikpunkt nennt Kruthoff die Fahrten, die dann einen Teil der Dienstzeit ausmachen würden.

Zum Aufgabengebiet gehöre die Umsetzung der Polizeiverordnung, das Vorgehen gegen Verstöße jeder Art und die Gewährleistung der Sicherheit der Bürger, hatte Blieskastel schon im Mai erklärt. „Die Kollegen sollen auch bei Beschwerden wie beispielsweise Lautstärke-Vergehen, Vermüllungen oder Graffiti zeitnah einschreiten und Örtlichkeiten beziehungsweise Brennpunkte wie Busbahnhof und Orangerie aufsuchen und kontrollieren“, hieß es aus dem Rathaus.