In Erinnerung an Kurt Hartz

Viele Jahre hat Kurt Hartz sich mit großem Engagement in die Lokalpolitik in Niederwürzbach eingebracht. Vor einem Jahr ist der Gewerkschafter verstorben. An ihn soll nun am Ufer des Würzbacher Weihers ein Kunstwerk erinnern.

Im Gedenken und zur Erinnerung an Kurt Hartz, der vor einem Jahr verstarb, wird der SPD Ortsverein Niederwürzbach am Ufer des Würzbacher Weihers eine Gedenkstätte errichten. Die öffentliche Einweihung findet am Samstag, 31. Oktober, um 15 Uhr am Würzbacher Weiher in Höhe der Petri-Klause statt. Das Kunstwerk wurde ermöglicht vom SPD-Ortsverein, den Freunden, Kollegen und Anhängern von Kurt Hartz in der SPD , der IG-Metall und der Bevölkerung. Den Aufbau und Fundamentierung vor Ort übernimmt die Firma Jürgen und Martin Blug. Im Mittelpunkt der Feierlichkeit werden die beteiligten Künstler Ariel Auslender, Bildhauer, Professor an der TU Darmstadt, Wolfgang, Schmitt, Dillinger Hütte /Saarstahl Völklingen und Bernd Hettinger, Kunstgießer Mainz, das Kunstwerk enthüllen und vorstellen. Umrahmt wird die Feier vom MGV Liederkranz mit einem Repertoire von Liedern aus dem Würzbachtal, mit eigenen Arrangements und Texten.

Ortsvorsteherin Petra Linz wird in ihrer Rede auf das Lebenswerk von Kurt Hartz eingehen, eine prägende Persönlichkeit seines Heimatortes Niederwürzbach , der von 1962 bis 1982 Vorsitzender des SPD-Ortsvereins war. Er setzte als jüngster Bürgermeister des Saarlandes vom 9. November 1964 bis zur kommunalen Neugliederung am 1. Januar 1974 Maßstäbe für den Ort. Ein Meilenstein war der Kauf von Gut Junkerwald mit dem Weiher im Mai 1965. Auf Bestreben von Kurz Hartz wurde der Heimat- und Verkehrsverein gegründet, den er von 1965 bis 1982 sehr erfolgreich leitete.

Bei der Kommunalwahl 1968 stellten sich Zweidrittel der Würzbacher und Seelbacher Wähler hinter ihn und die örtlichen Sozialdemokraten. Seine letzte Aktion als Bürgermeister war der Bau der Würzbachhalle vor der kommunalen Neugliederung. Von 1980 bis 2000 vertrat Kurtz Hartz den Wahlkreis Neunkirchen/Saarpfalz für die SPD im saarländischen Landtag. Sein ganzes berufliches Leben - von 1964 bis 2000 bei der IG Metall Völklingen/Dillingen - stellte er in den Dienst der arbeitenden Bevölkerung und seiner saarländischen Heimat.