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In Biesingen werden immer mehr Störche gesichtet

Aus der Kommunalpolitik in Biesingen : Hier kommt man den Störchen entgegen

Vogelschutzverein erläuterte im Ortsrat Biesingen seine Pläne bezüglich einer Ansiedlung der Vögel.

Im Vorraum der Hölschberghalle fand die sechste Sitzung des Ortsrats Biesingen statt, zu der Ortsvorsteherin Annette Weinmann (SPD) wieder zahlreiche Zuhörer willkommen hieß. Zu Beginn teilte Christoph Harz mit, dass er die CDU-Fraktion verlassen habe und jetzt parteilos im Ortsrat sei. Mit Manuel Welsch ist die CDU noch mit einem Mitglied vertreten.

In der Einwohnerfragestunde gab es Kritik an dem Befahren der Münchwiesstraße durch schwere LKW, wobei auch der Bürgersteig befahren werde und dort bereits eine Absenkung zu sehen sei.

Für den Finanzhaushalt der Jahre 2021/2022 im investiven Bereich notierte Schriftführer Markus Gerber (parteilos) als Anmeldungen des Ortsrats die Renovierung der Hölschberghalle, die Straßeninstandsetzung im Ort sowie die Neugestaltung des Kirchenumfeldes. Für den Fahrradweg in der Ortsdurchfahrt der B 423 bat das kommunale Gremium die Stadtverwaltung, Bundesfördermittel zu beantragen und für die Landstraße zwischen Biesingen und Ballweiler einen Radweg-Anbau zu prüfen. Unverständnis zeigten die Mitglieder des Ortsparlaments für den weiteren Ablauf der bevorstehenden Workshops im Rahmen des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK). „Obwohl Vertreter der Bevölkerung, wurden weder Ortsrat noch Ortsvorsteher dazu eingeladen. Auch nicht die Bürger, die bei der in Ballweiler stattgefundenen Auftaktveranstaltung (unsere Zeitung berichtete) ihr Interesse bekundeten. Weiteres Ärgernis: Von der Verwaltung will der Ortsrat wissen, weshalb der Blumenschmuck im Eingangsbereich von Biesingen entfernt wurde, im Nachbarort Aßweiler jedoch weiter in Blüte stehe. „Wir wollen eine Gleichbehandlung beider Stadtteile“, forderte Wolfgang Vogelgesang (SPD). Kollege Christoph Harz gab ausführliche Informationen zum Winterstreudienst der Stadt Blieskastel, und Christof Krill (SPD) erläuterte die Planung des Vogelschutzvereins zum Bau eines Storchenhorstes. „Im Biesinger Bann werden immer mehr Störche gesichtet, der Verein plant einen zehn Meter hohen Horst zwischen Biesingen und der Würzbacher Lettkaul“, so Krill. An den Kosten von 1700 Euro beteilige sich die Stadt mit 800 Euro, 500 Euro steuere der Ortsrat aus seinem Budget bei und den Rest der Vogelschutzverein.

Erfreuliche Mitteilung der Ortsvorsteherin zum Abschluss: Der Spielplatz auf dem Gelände des Fußballvereins wird bald übergeben und das Flutlicht auf LED- Lampen umgerüstet.